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Arbeitsgesetz

Das Arbeitsgesetz dient dem Arbeitnehmerschutz. Es enthält Vorschriften über Arbeits- und Ruhezeiten sowie den Gesundheitsschutz. Weiter sieht es einen Sonderschutz für schwangere Frauen und stillende Mütter sowie für jugendliche Arbeitnehmende vor.

Alle Assistenzärztinnen und -ärzte unterstehen seit dem 1. Januar 2005 dem Arbeitsgesetz. Dies gilt immer, selbst wenn der Betrieb, in dem sie beschäftigt sind, dem Arbeitsgesetz nicht unterstellt ist. Bei Oberärztinnen und -ärzten kommen die Bestimmungen über Arbeits- und Ruhezeiten zur Anwendung, wenn der Betrieb des Arbeitgebers unter das Arbeitsgesetz fällt. Der Betrieb untersteht dann nicht dem Arbeitsgesetz, wenn er Teil der kantonalen oder kommunalen Verwaltung ist. Das Arbeitsgesetz bezieht sich deshalb, mit wenigen Ausnahmen, in praktisch allen Spitälern der Schweiz auch auf die Oberärztinnen und -ärzte.

Eine Ausnahme bilden Arbeitnehmende, die eine höhere leitende Tätigkeit ausüben. Sie fallen nicht unter das Arbeitsgesetz. Bei ihnen ist nicht der Titel, sondern die Funktion entscheidend. Diese muss weitreichende Kompetenzen in betriebswirtschaftlicher und personalrechtlicher Hinsicht beinhalten.

Bei Fragen, z. B. auch zur nach Kanton/Arbeitsort und Arbeitgeber unterschiedlichen Entlöhnung, helfen die Sektionen gerne weiter.


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