de |  fr 

Stellungnahmen / Positionen

Der VSAO äussert sich regelmässig zu politischen Fragestellungen, welche die Arbeit und Interessen seiner Mitglieder betreffen. Dies kann in unterschiedlicher Form geschehen ( z. B. Beschlüsse von Verbandsgremien oder Vernehmlassungen).


Einheitliche Finanzierung medizinischer Behandlungen

Heute werden ambulante Leistungen komplett durch die Krankenversicherungen gedeckt, das heisst über Prämien. Behandlungen im stationären Bereich tragen zu mindestens 55 Prozent die Kantone und zu höchstens 45 Prozent die Versicherer.

Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-N) möchte nun die Finanzierung vereinheitlichen. Neu ist vorgesehen, dass die Krankenkassen alle ambulanten und stationären Behandlungen vergüten (ausgenommen die Langzeitpflege). Die Kantone wiederum sollen an die Kosten, welche ihnen nach Abzug von Franchise und Selbstbehalt der Versicherten verbleiben, einen Beitrag von mindestens 25,5 Prozent leisten.

Der VSAO unterstützt das Prinzip der einheitlichen Finanzierung - aber lehnt den Kommissionsvorschlag ab.

Stellungnahme VSAO

Vorlage

Bericht


Längere Mutterschaftsentschädigung

Es kommt vor, dass Kinder nach der Geburt über drei Wochen im Spital bleiben müssen. In einem solchen Fall kann die Mutter eine Aufschiebung der Mutterschaftsentschädigung und des Mutterschaftsurlaubs beantragen. Was aber die Lohnfortzahlung in dieser Zeit betrifft, besteht heute weder die nötige Vorhersehbarkeit noch eine einheitliche Praxis.

Der Bundesrat will dieses Problem durch 56 zusätzliche Entschädigungstage lösen, was der VSAO begrüsst. Zugleich sollen der Mutterschaftsurlaub und der Schutz vor Kündigung zu Unzeit im selben Umfang verlängert werden.

Stellungnahme VSAO

Vorlage

Bericht


Nationale Strategie zu Impfungen (NSI)

Der Bund hat mit den Kantonen und weiteren Akteuren eine nationale Strategie zu Impfungen (NSI) erarbeitet. Diese will die Bevölkerung ausreichend gegen die durch Impfungen vermeidbaren Krankheiten zu schützen. Ein Anliegen, das der VSAO unterstützt. Einige Punkte verdienen jedoch aus seiner Sicht besondere Beachtung.

Stellungnahme VSAO

Themenwebseite Bundesamt für Gesundheit (BAG)


Dreijährige Vertragsdauer für Wahlfranchisen

Wahlfranchisen soll man nicht mehr jährlich anpassen können. Dies verlangt eine parlamentarische Initiative. Ziel ist es, opportunistische Senkungen zu verhindern und die Solidarität zu stärken. Nur: Da wird eine Lösung für ein nicht existentes Problem gesucht - mit gravierenden Nebenwirkungen.   

Mehr


Finanzierung von Arzt- und Spitalbesuchen im Ausland

Die Motion Ettlin verlangt, dass die obligatorische Krankenversicherung freiwillig im Ausland bezogene medizinische Leistungen berappt. Sie ist für die Ärzteschaft und die Patientinnen und Patienten gleichermassen gefährlich.

Mehr


Anpassung der Franchisen an die Kostenentwicklung

Die Kosten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung steigen und steigen. Deshalb hat das Parlament den Bundesrat beauftragt, die Franchisen regelmässig zu erhöhen. Der VSAO sagt Nein dazu.   

Mehr


Ausbau der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit

Das Eidgenössische Departement des Innern (EDI) führt eine Vernehmlassung zur Änderung der Verordnung über die Krankenversicherung durch. Der VSAO spricht sich gegen den Ausbau der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit aus.   

Mehr


Arbeitsgesetz

Die Missachtung des Arbeitsgesetzes in den Spitälern muss aufhören. Dafür kämpft VSAO-Vizepräsident Angelo Barrile mit seiner neuen Motion.

Mehr


Masseneinwanderungsinitiative

Der VSAO setzt sich für eine moderate Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative ein.   

Mehr


Einheitskasse

Am 28. September 2014 fand die Initiative "für eine öffentliche Krankenkasse" keine Mehrheit in der Bevölkerung. Der VSAO Schweiz empfahl ein JA zu dieser Vorlage.   

Mehr


DRG

Der VSAO begleitet die Einführung von Fallpauschalen in den Schweizer Spitälern kritisch.   

Mehr


Suche


 


 


 


 


 


 

 

Versione in italiano


 

www.medifuture.ch