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Archiv

Burnout bei Schweizer Ärztinnen und Ärzten?

Online-Studie

Bern, 21. Dezember 2016 - Wie stark sind Ärztinnen und Ärzte in der Schweiz von Burnout betroffen? Eine Studie unter der Leitung von Professor Dr. med. Roland von Känel will das herausfinden. Nehmen Sie jetzt daran teil! Vielen Dank.

Weitere Informationen und Link zur Befragung


Leiter/in Politik und Kommunikation, stv. Geschäftsführer/in

Bern, 15. Dezember 2016 - Der VSAO sucht per 1. Mai 2017 oder nach Vereinbarung eine/einen Leiter/in Politik und Kommunikation, stv. Geschäftsführerin.
Weitere Details können dem Stelleninserat entnommen werden.


VPOD-Aktionstag in den Spitälern

Bern, 1. November 2016 - Unter dem Motto «Gute Pflege statt Profite» organisiert der VPOD am 3. November 2016 einen nationalen Aktionstag in den Spitälern. Weitere Infos zu den rund 30 Aktionen finden sich auf der Webseite.

 




Programm MEDIfuture 2016

Bern, 30. August 2016 - Das Programm für den diesjährigen MEDIfuture Kongress steht!
Untenstehend finden Sie die 10. Ausgabe des MEDIfuture Programms. Der Kongress zählt dieses Jahr über 40 Aussteller, so viele wie noch nie! Die Referate aus den unterschiedlichsten Teilgebieten der Medizin werden wie gewohnt simultan übersetzt. Wir freuen uns, Sie am 5. November 2016 in der Champions Lounge im Stade de Suisse in Bern begrüssen zu dürfen.

 

Programm 2016

 

 

 


1/2016: „Reduktion bzw. Delegation administrativer Aufgaben von Assistenz- und Oberärztinnen“

Bern, September 2016 - Die Umfrage hat ergeben, dass einige Aufgaben, die die Ärztinnen heute erledigen, offenbar gut delegierbar wären, z.B. der administrative Austausch mit den Krankenkassen/ Versicherungen oder die Codierung erbrachter Leistungen. Das finden über 80% der Umfrage-Teilnehmenden. Sogar über 90% sind der Meinung, mehr..


Jeder zehnte Arzt steigt frühzeitig aus

Bern, 24. August 2016 - Der Anteil der nicht mehr kurativ am Patienten tätigen Ärztinnen und Ärzte liegt zwischen 8,4 und 12,9 Prozent. Dies bedeutet, dass etwa 80 der rund 800 pro Jahr ausgebildeten Ärzte im Laufe ihrer Berufslaufbahn die kurative Tätigkeit aufgeben. Dies hat eine vom VSAO und FMH in Auftrag gegebene Studie ergeben.

Medienmitteilung VSAO/FMH
VSAO-Webseite


Arbeitsgesetz unter Beschuss

Bern, 19. August 2016 - Die ständerätliche Kommission für Wirtschaft (WAK-S) hat gestern zwei parlamentarischen Initiativen zur Lockerung des Arbeitsgesetztes zugestimmt. Der VSAO wehrt sich gemeinsam mit anderen Arbeitnehmerorganisationen gegen die Aufweichung des Arbeitnehmerschutzes. Insbesondere die Aufhebung der wöchentlichen Höchstarbeitszeit ist inakzeptabel! Es steht nicht nur die Gesundheit der Ärztinnen und Ärzte, sondern auch die Sicherheit der Patientinnen und Patienten auf dem Spiel.

 


Verlängerte Frist für konsolidierten Tarifvorschlag

Bern, 1. Juli 2016 - Bis zum 30. Juni 2016 waren die Tarifpartner aufgefordert, eine revidierte Tarifstruktur für ambulante ärztliche Leistungen einzureichen. Heute gab der Bundesrat in einer Medienmitteilung bekannt, dass er den Tarifpartnern vier Monate mehr Zeit einräumt, um eine neue genehmigungsfähige Tarifstruktur einzureichen. Es bleibt zu hoffen, dass nun konstruktiv an den Nachbesserungen des Tarifs gearbeitet und am Ende eine gute Lösung auch im Sinne der jungen Ärztinnen und Ärzte gefunden wird.


Provisorium für Zulassungssteuerung verlängert!

Bern, 16. Juni 2016 - National- und Ständerat haben entschieden, dass sie die Zulassungssteuerung nun doch nicht per 1. Juli 2016 auslaufen lassen. Die heutige Regelung wird um weitere drei Jahre verlängert, damit in dieser Zeit endlich eine definitive Lösung gefunden werden kann. Der VSAO verschliesst sich der Verlängerung der heutigen Lösung nicht, ist jedoch skeptisch gegenüber den heute diskutierten Ansätzen einer definitiven Regelung. Insbesondere die immer wieder postulierte Aufhebung der freien Arztwahl und die damit verbundene Macht der Krankenkassen, ihre Versicherten in erster Linie billig behandeln zu lassen, würde den Zugang der Patienten zu ärztlichen Leistungen gefährden. Dies dürfte spätestens vom Volk abgelehnt werden.

VSAO-Webseite

Kommissions-Postulat zur Prüfung des weiteren Vorgehens

 


Revisionsvorschlag zum ambulanten Tarif abgelehnt

Bern, 9. Juni 2016 - Der neu ausgearbeitete Tarif ats-tms wurde in der FMH-Urabstimmung bei einer Wahlbeteiligung von nur 38% abgelehnt, wobei das Verdikt bei der Tarifstruktur mit 54% ‚relativ‘ knapp, beim IAF (mit 87%) und bei der Normierungsvereinbarung (89%) aber klar ausgefallen ist. Während die Vertreter der Ärzteorganisationen in der Ärztekammer mehrheitlich den Weg empfohlen hatten, durch das fristgerechte Vorlegen eines normierten Tarifvorschlags am Verhandlungstisch zu bleiben, hat sich die Basis nun für eine harte Linie entschieden. Es bleibt zu hoffen, dass nun konstruktiv an den Nachbesserungen des Tarifs gearbeitet werden kann und dass am Ende eine gute Lösung auch im Sinne der jungen Ärztinnen und Ärzte gefunden wird.

 


VSAO Alumni

Bern, 9. Juni 2016 – Der VSAO-Alumni-Anlass wurde dieses Jahr bereits zum dritten Mal erfolgreich durchgeführt. Einmal mehr trafen sich ehemals aktive „VSAOlerInnen“ mit der aktuellen Führungsriege in ungezwungenem Rahmen zu einem angeregten Austausch. Die rege Teilnahme, die spannenden Gespräche, die gute Stimmung sowie die Freude darüber das eine oder andere Gesicht aus früheren Zeiten wieder einmal zu sehen, bestätigen uns darin, einen solchen Anlass zu organisieren.




VSAO-Spitalrose 2015

Bern, 6. Juni 2016 - Der VSAO verleiht die Spitalrose 2015 an die Insel Gruppe AG
für herausragende Leistungen im Bereich der Mutterschaftsentschädigung bei befristeten Arbeitsverhältnissen ("Lex Glauser"). Mit der Verleihung der Spitalrose würdigt der VSAO diese ausgesprochen fortschrittliche Regelung.

Weitere Informationen zur VSAO-Spitalrose

Medienmitteilung

 




Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub

Bern, 1. Juni 2016 - Der Verein «Vaterschaftsurlaub jetzt!» hat am 24. Mai 2016 die Volksinitiative "Für einen vernünftigen Vaterschaftsurlaub - zum Nutzen der ganzen Familie" lanciert. Die Initiative fordert einen bezahlten Vaterschaftsurlaub von 20 Tagen.  Zum Kampagnenauftakt läuft eine grossangelegte Unterschriften-Sammelwoche. Der Zentralvorstand des VSAO hat einstimmig die Ja-Parole zur Volksinitiative beschlossen und ist dem Initiativkomitee als Passivmitglied beigetreten.


Weitere Informationen zur Initiative


CO-Vizepräsidium beim VSAO Schweiz

Bern, 23. Mai 2016 - Der Geschäftsausschuss hat anlässlich seiner Mai-Sitzung Anja Zyska Cherix und Angelo Barrile als Nachfolgende von Ryan Tandjung ins Vizepräsidium gewählt. Der VSAO freut sich sehr über diese Wahl, da mit Anja Zyska Cherix eine Ärztin und vierfache Mutter aus der Romandie die Anliegen des VSAO vertritt und mit Angelo Barrile als Nationalrat der VSAO nun auch in ‚Bundesbern‘ direkt vertreten ist. Wir gratulieren herzlich zur Wahl und freuen uns auf die Zusammenarbeit!


Geschäftsbericht 2015

Bern, 17. Mai 2016 - Wir freuen uns, Ihnen den Geschäftsbericht des VSAO für das Jahr 2015 vorzustellen (Versione in italiano). Sie finden darin Artikel zu den wichtigsten Ereignissen, welche im vergangenen Jahr für die Mitglieder des VSAO prägend waren.

Urabstimmung der FMH zur Tarifrevision

Bern, 4. Mai 2016 - Die Ärztekammer der FMH hat am 28.04.2016 entschieden, die geplante Revision der ambulanten Tarifstruktur einer Urabstimmung zu unterbreiten. Der Postversand der Abstimmungsunterlagen erfolgt in diesen Tagen. Sie finden nachfolgend die Empfehlung des VSAO zu den fünf Abstimmungsfragen der Urabstimmung.

Ausführlichere Informationen

Website FMH


Provisorium für Zulassungssteuerung?

Bern, 28. April 2016 - Der Nationalrat ist seiner Kommission gefolgt und hat mit 177:7 Stimmen entschieden, dass er die Zulassungssteuerung nun doch nicht per 1. Juli 2016 auslaufen lassen möchte. Die heutige Regelung soll um drei Jahre verlängert werden, damit in dieser Zeit eine bessere Lösung gefunden werden könne. Der VSAO verschliesst sich der Verlängerung der heutigen Lösung nicht, sieht jedoch keinen anderen mehrheitsfähigen Vorschlag. Eine Lösung, welche die freie Arztwahl beeinträchtigen würde, würde spätestens vom Volk abgelehnt. Der definitive Entscheid erfolgt mit der Schlussabstimmung vom 17. Juni 2016.

Verlängerung der Gültigkeit von Artikel 55a KVG

Kommissions-Postulat zur Prüfung des weiteren Vorgehens

Artikel Luzerner Zeitung vom 27.4.2016


Laufende Gesamtrevision des Tarmed

Bern, 22. April 2016 - Die Gesamtrevision des Tarmed, der seit 2004 nicht mehr überarbeitet wurde und daher veraltet ist, befindet sich in einer entscheidenden Phase. Der VSAO engagiert sich dahingehend, dass junge Ärztinnen und Ärzte bei dieser Reform nicht benachteiligt werden. Die FMH wird voraussichtlich im Mai den revidierten ambulanten Tarif in einer Urabstimmung ihren Mitgliedern zur Abstimmung vorlegen. Der Bundesrat hat den Tarifpartnern eine Frist bis 30. Juni 2016 für die Einreichung eines neuen Tarifs gesetzt. Auch wenn der VSAO Geschäftsausschuss einzelnen Punkten gegenüber noch kritisch eingestellt ist, unterstützt er grundsätzlich die Tarmed-Revision. Nicht zuletzt auch, um den FMH Mitgliedern zu ermöglichen, sich anlässlich der Urabstimmung zum neuen Tarif äussern zu können.


Oberärzte arbeiten unterschiedlich lang

Bern, 19. April 2016 - Die Spiesse in der Zürcher Spitallandschaft sind ungleich lang: Die maximale wöchentliche Arbeitszeit für Oberärztinnen und Oberärzte variiert je nachdem, ob ein Spital öffentlich-rechtlich oder privatwirtschaftlich organisiert ist. Das Schweizer Fernsehen thematisierte diese Ungleichbehandlung in einem Beitrag. Der VSAO setzt sich weiterhin für eine flächendeckende Einhaltung des Arbeitsgesetzes ein.


SRF-Beitrag vom 7. April 2016


Medizinische Versorgung nur dank ausländischem Fachpersonal möglich

Bern, 23. März 2016 - Die soeben erschienene FMH-Ärztestatistik 2015 bestätigt, dass die Anzahl berufstätiger Ärztinnen und Ärzte weiter angestiegen ist. Zwei Fakten bestätigen den VSAO in seinen Positionen: Der kontinuierlich steigende Frauenanteil macht die Vereinbarkeit von Beruf und Freizeit/Familie zu einem noch wichtigeren Thema. Der zunehmende Anteil an Ärztinnen und Ärzten mit einem ausländischen Arztdiplom zeigt, dass die medizinische Versorgung in der Schweiz bis auf Weiteres auf den Zustrom von qualifiziertem Personal angewiesen ist. Die Umsetzung der Masseinwanderungsinitiative birgt grosse Gefahren. Die FMH-Ärztestatistik enthält die wichtigsten ärztedemographischen Merkmale wie Geschlecht, Alter oder Nationalität.

Medienmitteilung FMH

FMH-Ärztestatistik Poster

SAEZ-Artikel

FMH-Ärztestatistik – Überblick verschaffen

Arztberuf & Familie/Privatleben


Verpasste Chance

Bern, 1. März 2016 - Der Nationalrat hat gestern mit 117:74 Stimmen die Motion „Einhaltung des Arbeitsgesetzes in den Spitälern“ von Marianne Streiff abgelehnt. Der VSAO bedauert diesen Entscheid und setzt sich weiterhin für die flächendeckende Einhaltung des Arbeitsgesetzes ein.


Revidierter Steuerabzug von Aus- und Weiterbildungskosten

Bern, 11. Februar 2016 - Neu sind alle beruflichen Aus- und Weiterbildungskosten zum Abzug zugelassen. Die Eidg. Steuerverwaltung hat uns bestätigt, dass damit nach Abschluss der Matura die berufsbezogenen Kosten für das Medizinstudium und die ärztliche Weiterbildung bei der Einkommenssteuer abgezogen werden dürfen.

Weitere Informationen


Weiteres Provisorium für Zulassungssteuerung

Bern, 4. Februar 2016 – Die ständerätliche Gesundheitskommission ist gestern der nationalrätlichen Gesundheitskommission gefolgt. Beide wollen nun verhindern, dass die Zulassungssteuerung per 30. Juni 2016 ausläuft. Die heutige Regelung soll um drei Jahre verlängert werden, damit in dieser Zeit eine mehrheitsfähige definitive Lösung gefunden werden könne. Nun müssen noch National- und Ständerat dieser Lösung zustimmen, damit sie in Kraft treten kann. Der VSAO verschliesst sich der Verlängerung der heutigen Lösung nicht. Gleichzeitig verlangt die Kommission aber, dass weitere Alternativen für eine langfristige Steuerung geprüft werden. Hier hat der VSAO grosse Vorbehalte: Eine Lösung, welche die freie Arztwahl aufheben würde, könnten wir nicht akzeptieren.

Provisorium für Zulassungssteuerung?

Bern, 26. Januar 2016 - Die nationalrätliche Gesundheitskommission hat letzte Woche entschieden, dass sie die Zulassungssteuerung nun doch nicht per 30. Juni 2016 auslaufen lassen möchte. Die heutige Regelung soll um drei Jahre verlängert werden, damit in dieser Zeit eine bessere Lösung gefunden werden könne. Nun drängt die Zeit, da bis Ende Juni sowohl die ständerätliche Kommission wie auch National- und Ständerat dieser Lösung zustimmen müssen, damit sie in Kraft treten kann. Der VSAO verschliesst sich der Verlängerung der heutigen Lösung nicht Gleichzeitig verlangt die Kommission, dass weitere Alternativen für eine langfristige Steuerung geprüft werden. Hier hat der VSAO grosse Vorbehalte: Eine Lösung, welche die freie Arztwahl beeinträchtigen würde, könnten wir nicht akzeptieren.

Medienmitteilung der Kommission

Kommissions-Postulat zur Prüfung des weiteren Vorgehens

Artikel Berner Zeitung vom 23. Januar 2016

 


Administrativer Aufwand für Ärzte steigt weiter an

Bern, 6. Januar 2016 - Nur noch rund einen Drittel ihrer Zeit verwenden Ärztinnen und Ärzte der Akutsomatik für patientennahe Tätigkeiten, in der Psychiatrie und der Rehabilitation sogar nur etwa einen Viertel. Im Gegenzug nimmt für sie der administrative Aufwand zu. Dies hat die aktuelle Begleitstudie der FMH zu den Auswirkungen der neuen Spitalfinanzierung ergeben.

• «Administrativer Aufwand für Ärzte steigt weiter an» Schweizerische Ärztezeitung Nr. 1, 2016
• Medienmitteilung FMH 6. Januar 2015
• Vollständige Begleitstudie
• Artikel NZZ online 6. Januar 2016


VSAO bedauert Ablehnung einer sinnvollen Zulassungssteuerung

Bern, 18. Dezember 2015 - Der Nationalrat hat heute völlig überraschend und äusserst knapp mit 97:96 die Zulassungssteuerung in der Schlussabstimmung abgelehnt. Somit ist die Vorlage an der Mehrheit der FDP und SVP gescheitert. Was nun ab 1. Juli 2016 gelten soll bezüglich Zulassungen, ist völlig unklar.
Klar ist hingegen, dass die aktuell gültige, funktionierende Zulassungssteuerung ausläuft und nicht wie geplant nahtlos weitergeführt werden kann. Dafür hatte sich der VSAO, gemeinsam mit der FMH und vielen weiteren Verbänden, eingesetzt.

Gemeinsame Medienmitteilung FMH und VSAO

Artikel in der Aargauer Zeitung

Artikel in der Neuen Zürcher Zeitung

Artikel im Tagesanzeiger


Nationalrat lehnt ab, dass Komatrinker Aufenthalte im Spital selber bezahlen sollen

Bern, 17. Dezember 2015 - Der Nationalrat lehnt die Parlamentarische Initiative Bortoluzzi "Komatrinker sollen Aufenthalte im Spital und in Ausnüchterungszellen selber bezahlen" und die damit verbundene KVG-Revision ab.

Der VSAO begrüsst diesen Entscheid: Vernehmlassung zur Parlamentarischen Initiative Bortoluzzi (28.10.2014)


Ehrenmitgliedschaft für Raphael Stolz

Bern, 14. Dezember 2015 - Raphael Stolz übernahm insbesondere in einer für den Verband turbulenten Phase viel Verantwortung durch die Leitung des Zentralsekretariates ad interim. Er wurde deshalb vom Zentralvorstand einstimmig in Anerkennung seiner grossen Verdienste zum Ehrenmitglied des VSAO Schweiz ernannt.

Die Würdigung


Zulassungssteuerung: Auch der Ständerat will bewährte Lösung fortführen

Bern, 1. Dezember 2015 - Nach dem Nationalrat ist auch der Ständerat dem Beschluss seiner Kommission und somit dem Vorschlag von FMH und VSAO gefolgt: Die bewährte, aktuell gültige Zulassungssteuerung soll weitergeführt werden. Wir freuen uns über diesen Zwischenerfolg. Der definitive Entscheid erfolgt mit der Schlussabstimmung vom 18. Dezember 2015.


USZ fordert mehr Chancengleichheit im DRG-System

Bern, 26. November 2015 - Eine vom UniversitätsSpital Zürich (USZ) in Auftrag gegebene Studie kommt zum Schluss, dass die Vergleichbarkeit der Spitäler in der Spitalfinanzierung unter dem aktuellen SwissDRG-System nicht gegeben sei. Gefordert wird nun für jedes Spital eine individuelle Baserate unter Berücksichtigung leistungsbezogener Unterschiede wie z.B. dem Gesundheitszustand des Patienten vor Spitaleintritt.

Artikel NZZ vom 25.11.2015
Medienmitteilung UniversitätsSpital Zürich
Studie: Leistungsorientierte Vergütung mit dem Fallpauschalensystem SwissDRG


MEDIfuture 2015 - Ein erfolgreicher Anlass!

Bern, November 2015 - Der diesjährige MEDIfuture-Kongress war erneut ein voller Erfolg! An 40 Ständen konnten sich die über 250 Teilnehmenden über verschiedene Bereiche und Branchen informieren. Damit konnten wir nicht nur die höchste Anzahl an Ausstellern, sondern auch der Teilnehmenden bisher verzeichnen.
Die interessanten Referate boten den Teilnehmenden einmal mehr abwechslungsreiche Einblicke in die verschiedenen Facetten des Arztberufs.

Für den erfolgreichen Anlass danken wir allen Teilnehmenden, Referenten, Dolmetscherinnen und Ausstellern für ihren Besuch und ihren Einsatz.

Übrigens: MEDIfuture 2016 findet am 5. November 2016 im STADE DE SUISSE statt.

Hier geht es zu den Impressionen zum MEDIfuture-Kongress 2015


Zulassungsteuerung: SGK-S will bewährte Lösung fortführen

Bern, 4. November 2015 - Die ständerätliche Kommission ist dem Vorschlag des Nationalrates gefolgt: Die bewährte, aktuell gültige Zulassungssteuerung soll weitergeführt werden. Der Vorschlag des Bundesrates fand keine Mehrheit. Wir freuen uns über diesen Erfolg und sind zuversichtlich, dass der Ständerat diesem Vorgehen auch zustimmen wird.

Medienmitteilung


VSAO gratuliert Christoph Bosshard zum Vizepräsidium der FMH

Bern, 30. Oktober 2015 - Der ehemalige Präsident und heutiges Mitglied des Geschäftsausschusses des VSAO Schweiz, Christoph Bosshard, wurde gestern zum Vizepräsidenten der FMH gewählt. Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit.

Der VSAO gratuliert seinem Mitglied Angelo Barrile zur Wahl in den Nationalrat

Bern, 19. Oktober 2015 - Das langjährige VSAO-Aktivmitglied Angelo Barrile (Mitglied des Zentralvorstandes und des Vorstands der VSAO-Sektion Zürich) wurde gestern mit 90'424 Stimmen in den Nationalrat gewählt. Wir gratulieren herzlich und freuen uns auf die Zusammenarbeit in der nationalen Gesundheitspolitik.

Website von Angelo Barrile

Portrait VSAO-Inside

Portrait Aargauer Zeitung

 


Zulassungssteuerung: SGK-S tritt auf das Geschäft ein

Bern, 12. Oktober 2015 - Die ständerätliche Kommission für Soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK-S) wird am 2. November 2015 die Detailberatung zur unbefristeten Zulassungssteuerung beginnen. Die Kommission ist ganz knapp (mit Stichentscheid der Präsidentin) auf das Geschäft eingetreten (was im Sinne der Mitglieder des VSAO ist).
„Nein zu unbefristeter Steuerung, aktuelle Regelung ist akzeptabel“ SÄZ: Ausgabe 2015/17
FMH/Editorial (Jürg Schlup, Dr. med., Präsident der FMH)

 


VSAO ruft auch diesen Winter zur Grippeimpfung auf

Bern, 28. September 2015 - Der Geschäftsausschuss des VSAO hat seine Haltung zur Grippeimpfung (untenstehend) bekräftigt und ruft deshalb seine Mitglieder auch für den kommenden Winter zur Grippeimpfung auf!

Der VSAO ist überzeugt, dass Ärztinnen und Ärzte ihre Patientinnen und Patienten optimal betreuen und versorgen wollen. Diese Haltung spiegelt sich auch in den Grundsätzen der FMH-Standesordnung wider. Dazu gehört, dass die Ärzteschaft ihre Patientinnen und Patienten keiner unnötigen Gefährdung durch Ansteckung aussetzt. Der VSAO befürwortet und unterstützt darum den Ansatz des BAG, dass das Spitalpersonal, welches insbesondere mit Risikopatienten in Kontakt tritt, die Übertragung einer eigenen Grippeerkrankung auf die Patientinnen und Patienten durch geeignete Massnahmen (Impfung oder Mundschutz) verhindern soll.


VSAO lehnt Grundversicherungsmodell mit Apotheken ab

Bern, 28. September 2015 - Die Krankenkasse SWICA bietet nächstes Jahr ein neues Grundversicherungsmodell an, bei welchem die Versicherten zuerst eine TopPharm-Apotheke aufsuchen sollen. Der VSAO hält fest, dass die Triage unbedingt durch eine Ärztin/einen Arzt erfolgen muss. Nur die Ärzteschaft ist für diese schwierige Aufgabe adäquat ausgebildet. Deshalb lehnt der VSAO dieses Modell ab.

Medienmitteilung der SWICA


Angelo Barrile – unser Nationalratskandidat

Bern, 18. September 2015 - Der VSAO ist erfreut, dass sein engagiertes Mitglied Angelo Barrile im Kanton Zürich für den Nationalrat kandidiert. Als langjähriges Mitglied der Geschäftsleitung des VSAO Zürich sowie als aktiver Delegierter im Zentralvorstand des VSAO Schweiz ist er mit der Gesundheitspolitik bestens vertraut. Wir empfehlen Ihnen deshalb die Wahl von Angelo Barrile.

VSAO Inside
Homepage Angelo Barrile


Jeder fünfte Arzt wechselt den Beruf

Bern, 15. September 2015 - Die NZZ am Sonntag berichtete ausführlich über die Berufsaussteigerinnen und Berufsaussteiger in der Medizin. Der VSAO engagiert sich künftig noch stärker dafür, dass die Quote an Aussteigerinnen und Aussteigern möglichst tief gehalten wird.

Artikel NZZ am Sonntag (13.9.2015)
Weitere Informationen zu Arztberuf und Familie/Privatleben
 


Zulassungssteuerung: Nationalrat will bewährte Lösung fortführen!

Bern, 7. September 2015 - Der Nationalrat ist dem Beschluss seiner Kommission und somit dem Vorschlag von FMH und VSAO gefolgt: Die bewährte, aktuell gültige Zulassungssteuerung soll weitergeführt werden. Wir freuen uns über diesen Zwischenerfolg und sind zuversichtlich, dass auch der Ständerat diesem Vorgehen zustimmen wird.

Gemeinsame Medienmitteilung FMH/VSAO


Mahnwache und Übergabe von 24’198 Unterschriften vor dem SECO

Bern, 2. September 2015 - Die ungeniessbare Torte zum unrühmlichen Jubiläum: Heute konnte der VSAO 24’198 Unterschriften für die Einhaltung des Arbeitsgesetzes in den Spitälern den Verantwortlichen des SECO übergeben. Eine vorangehende friedliche Mahnwache untermauerte den Aufruf.

www.spital-illegal.ch

Medienmitteilung des VSAO   Versione in italiano

Assistenzärzte am Limit: SRF Rundschau (2. September 2015)




Spitalrose 2014 geht nach Genf

Bern, 1. September 2015 - Der VSAO verleiht die Spitalrose 2014 für herausragende Leistungen im Bereich der Arbeitsbedingungen an den "Service de médecine de premier recours" des Universitätsspitals Genf.

Weitere Informationen zur VSAO-Spitalrose




24' 198 Personen fordern die Einhaltung des Arbeitsgesetzes in den Schweizer Spitälern

Bern, 24. August 2015 - Am 2. September 09.30 Uhr kann der VSAO 24'198 Unterschriften für die Einhaltung des Arbeitsgesetzes in den Spitälern den Verantwortlichen des SECO überreichen. Die Unterschriften kamen in etwas mehr als drei Monaten zusammen, was den grossen Rückhalt unserer Forderungen in der Bevölkerung zeigt. Ärztinnen und Ärzte werden im Rahmen einer vorangehenden, friedlichen Mahnwache eine ‚normale‘ Arbeitsschicht vor dem SECO leisten.

Weitere Informatioen: http://spital-illegal.ch/


Kein Zusammenhang zwischen Prämienerhöhung und Zulassungssteuerung

Bern, 30. Juli 2015 - santésuisse behauptet in einer Medienmitteilung, dass der zu erwartende Anstieg der Krankenkassenprämien für das Jahr 2016 mit der Zunahme von Spezialärztinnen und -ärzten zu tun habe. Zahlen der SASIS AG zeigen jedoch, dass die Anzahl Praxiseröffnungen aktuell nicht höher ist als in den Jahren 2008 bis 2011 (2012 und 2013 gab es einen kurzfristigen Anstieg). Die Kosten der ambulanten Behandlungen zu Lasten der Grundversicherung steigen jedoch seit 2008 linear an, also ebenfalls ohne Zusammenhang mit der jeweils gültigen Zulassungssteuerung. Für uns ist deshalb klar, dass sich die aktuelle Zulassungssteuerung bewährt hat und weitergeführt werden sollte.

Bundesrat spricht sich für zusätzliche Medizinstudienplätze aus

Bern, 23. Juni 2015 - Ab 2017 sollen in der Schweiz mehr Ärztinnen und Ärzte ausgebildet werden. So sieht es die Botschaft „Bildung, Forschung und Innovation 2017-2020“ des Bundesrates vor, mit Investitionskosten von 100 Millionen Franken. Der VSAO begrüsst diese Initiative sehr und hofft auf die Zustimmung des Parlaments zu dieser Vorlage.

Bericht BAZ online
Bericht Handelszeitung


Zulassungssteuerung: SGK-N will bewährte Lösung fortführen

Bern, 29. Mai 2015 - Die nationalrätliche Kommission ist erfreulicherweise dem Vorschlag von FMH und VSAO gefolgt: Die bewährte, aktuell gültige Zulassungssteuerung soll weitergeführt werden. Der Vorschlag des Bundesrates fand keine Mehrheit. Wir freuen uns über diesen Zwischenerfolg und sind zuversichtlich, dass National- und Ständerat diesem Vorgehen auch zustimmen werden.

Weitere Informationen zur Zulassungssteuerung


Neues Bewertungstool ist online

Bern, 28. Mai 2015 - Neu erhalten VSAO-Mitglieder die Gelegenheit auf der Spitalplattform ihre Weiterbildungsstätte zu bewerten. So können sie ihre Erfahrungen mit anderen Ärztinnen und Ärzten teilen und selber von Rückmeldungen profitieren.


Senkung der Gesundheitskosten durch Kontrollen der Arbeitsinspektorate

Bern, 12. Mai 2015 – Gemäss seinem Bericht „Motionen und Postulate 2014“ von Ende April, hält der Bundesrat das Postulat „Senkung der Gesundheitskosten durch die Arbeitsinspektorate“ als materiell erfüllt. Der VSAO erachtet den Ansatz – vermeiden von Doppelspurigkeiten bei Beratungen und Kontrollen in den Betrieben – zwar als sinnvoll. Damit ist aber das Postulat keineswegs erfüllt.  Das Thema ist und bleibt aktuell: Dies beweist die kürzlich vom VSAO lancierte Kampagne spital-illegal.ch mit deutlichen Zahlen. Die Kampagne verfolgt das gleiche Ziel wie das Postulat: Kontrollen zur Einhaltung der arbeitsrechtlichen Vorschriften über den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz.

Geschäftsbericht 2014

Bern, 6. Mai 2015 - Wir freuen uns, Ihnen den Geschäftsbericht des VSAO für das Jahr 2014 vorzustellen (Versione in italiano). Sie finden darin Artikel zu den wichtigsten Ereignissen, welche im vergangenen Jahr für die Mitglieder des VSAO prägend waren.

Bevölkerung fordert Einhaltung des Arbeitsgesetzes in den Spitälern

Bern, 29. April 2015 - Das unabhängige Befragungsinstitut LINK hat im Auftrag des VSAO eine repräsentative Befragung in der Schweizer Bevölkerung durchgeführt. Die Bevölkerung findet eine Arbeitszeit von 44.3 Stunden pro Woche als „richtig“ für Assistenzärzte. Zudem sehen 77% der Befragten ihr Vertrauen in die Qualität der Behandlung gefährdet durch einen Arzt, welcher bereits seit 12 Stunden gearbeitet hat
Diese Resultate stützen das Engagement des VSAO:
• Das Arbeitsgesetz muss bei Assistenz- und OberärztInnen endlich eingehalten werden.
• Dies schützt nicht nur die Gesundheit der ÄrztInnen, sondern auch die Gesundheit der PatientInnen.
Daher hat sich der VSAO anlässlich des unrühmlichen 10-Jahres-Jubiläums entschieden, die Kampagne „spital.illegal.normal!“ auf eine neue Stufe zu heben und eine Protestpostkarten-Aktion zu lancieren: http://spital-illegal.ch/

Medienmitteilung des VSAOVersione in italiano

Resultate Bevölkerungsbefragung




Zulassungssteuerung: SGK-N tritt leider auf das Geschäft ein

Bern, 22. April 2015 - Die nationalrätliche Kommission für Soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK-N) hat am 16. April 2015 die Detailberatung zur unbefristeten Zulassungssteuerung begonnen. Die Kommission ist leider unserem Antrag, nicht auf das Geschäft einzutreten, nicht gefolgt. Allerdings wurde noch kein Entscheid gefällt und die Detailberatung wird an der Sitzung Ende Mai 2015 weitergeführt.

„Nein zu unbefristeter Steuerung, aktuelle Regelung ist akzeptabel“
SÄZ: Ausgabe 2015/17 FMH/Editorial (Jürg Schlup, Dr. med., Präsident der FMH)


Zulassungssteuerung aktuell

Bern, 16. April 2015 - Der Bundesrat schlägt eine unbefristete Zulassungssteuerung (erläuternder Bericht) vor, die ab Juli 2016 gelten soll. Obwohl sein Vorschlag in der Vernehmlassung durchgefallen war (Vernehmlassung des VSAO), hat der Bundesrat die Vorlage praktisch unverändert dem Parlament vorgelegt. Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrates (SGK-N) wird am Donnerstag 16. April 2015 als erste Kommission über das Geschäft beraten.

Vereinbarkeit von Familie und Arztberuf/Teilzeit wird immer wichtiger

Bern, 26. März 2015 - Die FMH-Ärztestatistik 2014 bestätigt, dass der Frauenanteil unter der in der Schweiz berufstätigen Ärzteschaft im Jahr 2014 angestiegen ist. Der Anteil an Medizinalpersonen mit einem ausländischen Arztdiplom nahm ebenfalls zu: Beinahe jeder dritte Arzt stammt inzwischen aus dem Ausland. Die FMH-Ärztestatistik enthält die wichtigsten ärztedemographischen Merkmale wie Geschlecht, Alter oder Nationalität.

 

Medienmitteilung FMH  

Beitrag SRF Tagesschau vom 25. März 2015 

FMH-Ärztestatistik 

Das VSAO-Forum für DienstplanerInnen ist online

Bern, 16. März 2015 – Der VSAO stellt den DienstplanerInnen ab sofort ein online-Forum für den Austausch über Probleme und Lösungen aus ihrer Dienstplanungsaufgabe zur Verfügung. Das Forum wird vom VSAO moderiert und Fachleute von Seiten des Verbandes beteiligen sich aktiv an der Diskussion.

Das Arbeitsgesetz im Kantonsspital Schaffhausen

Bern, 6. März 2015 - Die Schaffhauser az berichtet ausführlich über die Bemühungen des Kantonsspitals Schaffhausen zur Einhaltung des Arbeitsgesetzes. Auch wenn deutliche Verbesserungen erzielt wurden, so bleibt doch auch hier noch einiges zu tun!

„Die Ärzte arbeiten zu lange“ in der Schaffhauser az


Bundesratsentscheid Zulassungssteuerung

Bern, 18. Februar 2015 – Der Bundesrat legt seinen in der Vernehmlassung durchgefallenen Vorschlag zur Zulassungssteuerung praktisch unverändert dem Parlament vor. Dafür hat der VSAO keinerlei Verständnis und er plädiert weiterhin dafür, die aktuell gültige, einfache und wirksame Zulassungssteuerung weiterzuführen.

Medienmitteilung vom 18.2.2015
Vernehmlassungsantwort vom 24.09.2014


Kontradiktorische Veranstaltung zu Tarpsy

Bern, 5. Februar 2015 - Der VSAO unterstützt eine Veranstaltung, welche Pro und Kontra zu Tarpsy (neues Tarifsystem für die stationäre psychiatrische Versorgung) erörtern wird. Die Veranstaltung findet am 5. März um 19.15 Uhr in Bern statt. Sie ist öffentlich und kostenlos.

Detailinformationen zur Veranstaltung


Fit für deine erste Arztstelle

Bern, 29. Januar 2015 - Kürzlich ist der handliche Leitfaden „Fit für deine erste Arztstelle“  erschienen, der einen Mix aus schlauen Verweisen und hilfreichen (Kurz)Informationen beinhaltet. Jetzt bestellen!


VSAO befürwortet Grippeimpfung

Bern, 15. Januar 2015 - Der Geschäftsausschuss des VSAO hat auf Grund der aktuellen Mediendiskussion seine Haltung zur Grippeimpfung verabschiedet:
Der VSAO ist überzeugt, dass Ärztinnen und Ärzte ihre Patientinnen und Patienten optimal betreuen und versorgen wollen. Diese Haltung spiegelt sich auch in den Grundsätzen der FMH-Standesordnung wider. Dazu gehört, dass die Ärzteschaft ihre Patientinnen und Patienten keiner unnötigen Gefährdung durch Ansteckung aussetzt. Der VSAO befürwortet und unterstützt darum den Ansatz des BAG, dass das Spitalpersonal, welches insbesondere mit Risikopatienten in Kontakt tritt, die Übertragung einer eigenen Grippeerkrankung auf die Patientinnen und Patienten durch geeignete Massnahmen (Impfung oder Mundschutz) verhindern soll.


Zulassungssteuerung wirkt!

Bern, 12. Januar 2015 - Die Sasis AG  hat kürzlich die Statistik zu den ausgestellten ZSR-Nummern für das Jahr 2014 publiziert: Die Zahl der neu ausgestellten ZSR-Nummern ging 2014 massiv zurück. Wie ein Beitrag von 10vor10 nun zeigt, wirkt die aktuell gültige Zulassungssteuerung insbesondere bei Spezialärztinnen und -ärzten. Sie entfaltet somit ihre angestrebte Wirkung.
Trotzdem plant der Bundesrat eine gänzlich andere Lösung ab Juli 2016, um die aktuell gültige und – wie die Zahlen bestätigen – offensichtlich wirksame Zulassungssteuerung abzulösen. Der VSAO hat bereits in seiner Vernehmlassung dazu darauf hingewiesen, dass zuerst die Auswirkungen der aktuell gültigen Lösung geprüft werden müssten. Bestärkt durch die ZSR-Statistik setzt sich der VSAO für die Weiterführung der aktuell gültigen Zulassungssteuerung ein.


Weitere Informationen zur Zulassungsssteuerung:
• Wirkungsvolle Zulassungssteuerung (Medienmitteilung)
• Gesetzesentwurf zur Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG): Steuerung des ambulanten Bereichs
• Erläuternder Bericht zur Teilrevision des KVG
• Aktuell gültiger Zulassungsstopp


Zu viele Überstunden an den Waadtländer Spitälern

Bern, 6. Januar 2015 - 24heures berichtete ausführlich über die Tatsache, dass an den Waadtländern Spitälern bei den Assistenz- und Oberärztinnen und –ärzten die 50-Stunden-Woche nicht eingehalten wird und dass zu viele Überstunden geleistet werden. Der VSAO setzt sich weiterhin für die flächendeckende Gültigkeit des Arbeitsgesetzes und dessen Durchsetzung ein. Wir wehren uns vehement gegen die Aufweichung des Arbeitsgesetzes, wie z.B. die geforderte Änderung der Höchstarbeitszeit auf 200 Stunden pro Monat anstelle der 50 Stunden pro Woche.

Beitrag 24heures (französisch)
Newsmeldung der VSAO-Sektion Waadt (französisch)


Für jede Assistenzarztstelle mindestens 15‘000 Franken

Bern, 18. Dezember 2014 - Seit 1.1.2012 ist die neue Spitalfinanzierung in Kraft. Diese sieht vor, dass die Weiterbildungskosten einer Assistenzärztin/eines Assistenzarztes nicht über die DRG abgerechnet werden. Die Gesundheitsdirektorenkonferenz (GDK) hat sich zum Ziel gesetzt, die Beiträge der Kantone an die Spitäler für die ärztliche Weiterbildung zu harmonisieren und einen interkantonalen Ausgleich zwischen jenen Kantonen, welche viele Ärztinnen und Ärzte ausbilden und jenen, welche dies weniger tun, zu schaffen. Dieser Vorschlag geht massgeblich auf das vom VSAO mitentwickelte Modell PEP (pragmatisch – einfach – pauschal) zurück.
Die GDK hat sich nun darauf geeinigt, dass die Kantone mindestens 15‘000 Fr pro Assistenzarztstelle an die Spitäler überweisen. Der VSAO begrüsst diesen Entscheid. Nun müssen die Kantone der Vereinbarung zustimmen.

Beitrag NZZ online

Onlinebefragung der angehenden Fachärztinnen und -ärzten

Bern, 11. Dezember 2014 - Im Auftrag des BAG untersucht die Firma econcept derzeit die «Unterschiedliche Geschlechterverteilung in den Fachgebieten Gynäkologie und Geburtshilfe sowie Chirurgie» und führt hierzu eine Online-Befragung durch. Wir ermuntern Assistenzärztinnen und -ärzte, welche derzeit eine Weiterbildung in den Fachgebieten Gynäkologie und Geburtshilfe bzw. Chirurgie absolvieren, zur Teilnahme.
 
Umfrage

MEDIfuture 2014 - Ein voller Erfolg!

Bern, 25. November 2014 - Vor einigen Tagen fand im Kultur Casino Bern der diesjährige MEDIfuture-Kongress statt. Die Teilnehmenden konnten wiederum einen Tag mit informativen und interessanten Referaten zum Thema Karriereplanung erleben. Auch die grosse und vielseitige Ausstellung wurde in den Pausen rege besucht.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmenden, Referenten, Dolmetscherinnen und Ausstellern für den rundum gelungenen Anlass.

Die Präsentationen der Referenten sowie Bilder des Tages werden in den nächsten Tagen auf die MEDIfuture-Homepage aufgeschaltet.




Verfehlungen bei Krankenkassen

Bern, 17. November  2014 - Letzte Woche wurden gleich zwei Verfehlungen von Krankenkassen bekannt: Die Groupe Mutuel hat ihrem Chef mutmasslich 2.2 Mio. Franken Jahressalär bezahlt. Zudem haben mehrere Krankenkassen ihren Internet-Auftritt so gestaltet, dass ältere Versicherte abgeschreckt werden. Dies mit dem Ziel, Risikoselektion zu betreiben.

Der VSAO hat sich für die Einheitskrankenkasse eingesetzt – leider erfolglos. Trotzdem muss nun die Aufsicht über die Krankenkassen weiter gestärkt werden, damit diese Praktiken zu Lasten der Patienten nicht mehr vorkommen.

Bericht Neue Zürcher Zeitung zur Groupe Mutuel

Bericht Neue Zürcher Zeitung zum Internet-Auftritt der Krankenkassen

VSAO-Position zur Einheitskasse


VSAO lehnt es ab, dass Komatrinker Aufenthalte im Spital selber bezahlen sollen

Bern, 31. Oktober 2014 - Der VSAO lehnt die Parlamentarische Initiative Bortoluzzi "Komatrinker sollen Aufenthalte im Spital und in Ausnüchterungszellen selber bezahlen" und die damit verbundene KVG-Revision mit Nachdruck ab. Für den VSAO stehen dabei zwei Aspekte im Vordergrund:

  • Erstens der hochproblematische Paradigmenwechsel in der obligatorischen Krankenversicherung (OKP) vom Solidaritäts- zum Kausalitätsprinzip. Neu soll für einen isolierten Bereich das Verschulden massgebend sein für die Übernahme der Kosten. Bald auch bei Übergewichtigen?
  • Zweitens ist die geplante KVG-Änderung im Spitalalltag faktisch undurchführbar. Die Abgrenzung zwischen RauschtrinkerInnen und AlkoholikerInnen ist enorm schwierig zu diagnostizieren. Der medizinische und bürokratische Aufwand für die Abklärung, ob es in einem Fall von alkoholbedingter Hospitalisierung eine Verbindung zu einer Alkoholabhängigkeit gibt, ist unverhältnismässig hoch.

Der VSAO hat eine entsprechend ablehnende Vernehmlassungsantwort eingereicht.

Bericht Berner Zeitung
Bericht Aargauer Zeitung


VSAO empfiehlt ein NEIN zur Ecopop-Initiative

Bern, 29. Oktober 2014 - Am 30. November 2014 stimmt das Schweizer Volk über die Initiative "Stopp der Überbevölkerung – Zur Sicherung der natürlichen Siedlungsfläche" (ECOPOP) ab. Die Volksinitiative will die Nettozuwanderung auf 0,2% oder 16'000 Personen pro Jahr beschränken. Der Geschäftsausschuss des VSAO hat einstimmig die NEIN-Parole beschlossen, da die Initiative die medizinische Versorgung der Bevölkerung gefährden würde:

  • Die Spitäler, Kliniken und Pflegeinstitutionen benötigen ausländisches Personal. Die Spitalbranche benötigt alleine jährlich 10‘000 ausländische Fachkräfte, um bestehende Stellen wieder besetzen zu können.
  • Selbst wenn bald deutlich mehr Ärztinnen und Ärzte in der Schweiz ausgebildet würden (was der VSAO unterstützt), so würde es mindestens 10 Jahre dauern, bis diese weitergebildet sind. In der Zwischenzeit benötigen wir ausländische Ärztinnen und Ärzte.
  • Ohne ausländisches Personal lässt sich das hohe Niveau der medizinischen Versorgung nicht halten. Eine starre Zuwanderungsquote verhindert die Rekrutierung des Personals, das wir dazu benötigen.

Medienmitteilung des VSAO zur Ecopop-Initiative


Zürcher Stadtspitäler: 50 Stunden sind genug!

Bern, 8. Oktober 2014 - Der Tagesanzeiger berichtete ausführlich über die Tatsache, dass an den Zürcher Stadtspitälern für Oberärztinnen und –ärzte die 50-Stunden-Woche nicht gilt. Der VSAO setzt sich weiterhin für die flächendeckende Gültigkeit des Arbeitsgesetzes und dessen Durchsetzung ein.

Beitrag Tagesanzeiger online
Newsmeldung der VSAO-Sektion Zürich


Strikter Zulassungsstopp droht

Bern, 07. Oktober 2014 - Der VSAO lehnt den geplanten Zulassungsstopp, der ab Juli 2016 gelten soll, vehement ab. Nach detaillierter Auseinandersetzung mit dem Vorschlag hat der VSAO seine ablehnende Haltung mit einer kritischen Vernehmlassungsantwort beim Bundesrat eingereicht.

Weitere Informationen zum Zulassungsstopp:
• Gesetzesentwurf zur Änderung des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG): Steuerung des ambulanten Bereichs
• Erläuternder Bericht zur Teilrevision des KVG
• Aktuell gültiger Zulassungsstopp
• Medienmitteilung des VSAO zum geplanten Zulassungsstopp


VSAO ist enttäuscht über Abstimmungsresultat

Bern, 28. September 2014 - Der VSAO hat die Initiative für eine öffentliche Krankenkasse stets unterstützt. Leider hat die Stimmbevölkerung den Argumenten der Krankenversicherer offensichtlich mehr Gehör geschenkt als den jungen Ärztinnen und Ärzten.
Der VSAO pocht nun auf der konsequenten Umsetzung des Krankenkassen-Aufsichtsgesetzes und auf dem verfeinerten Risikoausgleich. Auf gar keinen Fall darf die Macht der Krankenkassen weiter steigen. Diesbezüglich ist der VSAO besorgt über die Annahme der Motion Stahl im Nationalrat, welche die Aufhebung der freien Arztwahl fordert.

Argumente Pro und Contra öffentliche Krankenkasse des VSAO


Der VSAO zeichnet das Kantonsspital St. Gallen mit der Spitalrose 2013 aus

Bern, 23. September 2014 - Der VSAO verleiht dem Kantonsspital St. Gallen (KSSG) die Spitalrose 2013 für herausragende Leistungen im Bereich der ärztlichen Weiterbildung. Dies für den Entscheid zur flächendeckenden Einführung von arbeitsplatz-basierten Assessments. Am 23. September 2014 fand im Kantonsspital St. Gallen die Verleihung in feierlichem Rahmen statt. Mit der Verleihung der ersten Spitalrose würdigt der VSAO den Einsatz der Spitalleitung und der Chefärztinnen und -ärzte des KSSG zugunsten der ärztlichen Weiterbildung.

Weitere Informationen zur VSAO-Spitalrose




Der Beobachter berichtet kritisch über DRG

Bern, 5. September 2014 – Heute erschien im Beobachter ein ausführlicher und kritischer Artikel zum „Katz-und-Maus-Spiel“ zwischen Spitälern und Krankenkassen bei der Abrechnung nach Fallpauschalen. Der VSAO hat früh auf mögliche Fehlanreize des neuen Systems mit Fallpauschalen hingewiesen.

Beitrag Beobachter


Ebola: Informationen des BAG für Ärztinnen und Ärzte

Bern, 28. August 2014 – Seit mehreren Wochen treten in verschiedenen Regionen Afrikas gehäuft Ebola-Erkrankungen auf. Die UNO ebenso wie die WHO haben daraufhin ihre Bemühungen gegen diese oft tödlich verlaufenden Viruserkrankung verstärkt. Auf Wunsch des BAG weisen wir Sie auf die aktuellen Fachinformationen für Ärztinnen und Ärzte hin, zu welchen Sie über den nachfolgenden Link gelangen:

Ebola: Informationen für die Ärzteschaft


Zu viele Ärztinnen steigen aus ihrem Beruf aus

Bern, 21. August 2014 – 20 Minuten berichtet ausführlich über die Vereinbarkeit von Arztberuf und Familie sowie die fehlende Möglichkeit von Teilzeitarbeit im Arztberuf. Dies vor dem Hintergrund der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative.
Der VSAO setzt sich weiterhin dafür ein, dass dank attraktiven Arbeitsbedingungen möglichst wenige Personen aus dem Arztberuf aussteigen.

Beitrag 20 Minuten online


Kinderspital scheitert mit Angriff gegen das Arbeitsgesetz!

Bern, 11. August 2014 - Im Zürcher Kinderspital arbeiten Assistenzärztinnen und –ärzte regelmässig mehr als 50 Stunden pro Woche. Das sei unzulässig, befand nun das Zürcher Verwaltungsgericht. Der VSAO begrüsst diesen Entscheid. Die repräsentative Befragung unserer Mitglieder anfangs Jahr hat gezeigt, dass sich diese eine deutlich tiefere Wochenarbeitszeit wünschen.

Beitrag NZZ online
Beitrag 20 Minuten online

Newsmeldung der VSAO-Sektion Zürich


Jede fünfte Ärztin steigt vorzeitig aus!

Bern, 4. August 2014 - Die Aargauer Zeitung sowie die Südostschweiz berichteten ausführlich über die Vereinbarkeit von Arztberuf und Familie sowie die fehlende Möglichkeit von Teilzeitarbeit im Arztberuf. In ihrer Berichterstattung nahmen sie auch Bezug auf die im Auftrag vom VSAO anfangs Jahr durchgeführte, repräsentative Befragung von Assistenz- und Oberärztinnen und –ärzte.

Presseartikel AargauerZeitung
Presseartikel Die Südostschweiz

Der VSAO setzt sich weiterhin für die Verbesserung der Vereinbarkeit von Arztberuf und Familie sowie für die Möglichkeit der Teilzeitarbeit in Spitälern ein.


Informationen zur Abstimmung über die Einheitskasse

Bern, 29. Juli 2014 - Die Volksinitiative „für eine öffentliche Krankenkasse“ (Einheitskasse) gelangt am 28. September 2014 zur Abstimmung. Unter Abwägung der Pro- und Kontraargumente hat sich der Zentralvorstand des VSAO bereits 2011 entschlossen, die Initiative zu unterstützen. Ausschlaggebend war die Unzufriedenheit mit dem heutigen System und mit der Zusammenarbeit mit den Krankenkassen.
Der VSAO empfiehlt deshalb ein JA zu dieser Initiative. Gründe für und gegen die Einheitskasse finden Sie unter Gesundheitspolitik/Einheitskasse.

Kommunikation zwischen Ärztin/Arzt und Patientin/Patient

Bern, 24. Juli 2014 - Immer wieder zeigt es sich, dass die Kommunikation zwischen Ärztin/Arzt und Patientin/Patient einen wesentlichen Beitrag zur Patientenzufriedenheit leistet. Die gute und offene Kommunikation ist vor allem dann entscheidend, wenn die Patientin oder der Patient mit dem Resultat der Behandlung nicht zufrieden ist; sei es, weil die Erwartungen nicht erfüllt wurden, sei es, weil er unter den negativen Folgen einer Behandlung leidet.
Unter der Leitung der FMH haben der VSAO, der Dachverband Schweizerischer Patientenstellen, die schweizerische Stiftung SPO Patientenschutz und der Schweizerische Versicherungsverband  eine Broschüre verfasst, in welcher praktische Tipps für die Kommunikation in drei kritischen Situationen enthalten sind. Sie lehnt sich an bereits vorhandene Dokumente der Stiftung für Patientensicherheit  und der SAMW  an und wird von weiteren Organisationen unterstützt.

Schlechte Spitalhygiene: Arbeitsbelastung nicht vergessen!

Bern, 15. Juli 2014 - Comparis hat heute eine Studie veröffentlicht, die auf Probleme mit der Hygiene in Schweizer Spitälern aufmerksam macht. Comparis fordert diesbezüglich mehr Kontrollen. In der Studie kommt auch die gestiegene Arbeitsbelastung im Spital zur Sprache. Der VSAO weist, ebenso wie Stiftung für Patientensicherheit, darauf hin, dass bessere Arbeitsbedingungen zu weniger Fehlern führen. Auch dies (Einhaltung des Arbeitsgesetzes) müsste folglich kontrolliert werden, wenn man die Spitalhygiene verbessern möchte.


Neuer Zulassungsstopp droht

Bern, 24. Juni 2014 - Am letzten Freitag hat der Bundesrat mit einem Paukenschlag zwei wichtige Entscheide bekanntgegeben: Einerseits hat er eine Tarmed-Anpassung verfügt, welche den Hausärztinnen und -ärzten jährlich 200 Millionen Franken zusätzlich einbringt, die Hälfte davon wird aber bei den Spitälern kompensiert. Der VSAO hat sich vergeblich dagegen gewehrt. Mehr Informationen finden Sie hier.
Andererseits hat er die Details zum geplanten Zulassungsstopp präsentiert, welcher ab Juli 2016 gelten soll und das Vernehmlassungsverfahren eröffnet. Den Gesetzesentwurf finden Sie hier und den erläuternden Bericht zum Gesetz hier.
Der VSAO wird sich nun in den nächsten Monaten intensiv mit diesem Vorschlag auseinandersetzen. Wir bleiben jedoch jeder Form der Zulassungssteuerung gegenüber grundsätzlich sehr skeptisch. Informationen zum aktuell gültigen Zulassungsstopp finden Sie hier.


Unverständlich: Bundesrat lehnt Motion Streiff immer noch ab

Bern, 17. Juni 2014 - Nationalrätin Marianne Streiff forderte im März 2014 mittels Motion erneut die lückenlose Kontrolle der Einhaltung des Arbeitsgesetzes in den Schweizer Spitälern. Die Ergebnisse der Mitgliederbefragung des VSAO haben eindrücklich gezeigt, dass das Arbeitsgesetz weiterhin grossflächig missachtet wird.
Trotzdem lehnt der Bundesrat die Motion bedauerlicherweise ab und sieht keinen Handlungsbedarf in dieser Sache. Wir sind zuversichtlich, dass das Parlament die wichtige Motion überweisen wird.


Zürcher Stadtspitäler: 50 Stunden sind genug!

Bern, 10. Juni 2014 - Die NZZ berichtete ausführlich über die Tatsache, dass an den Zürcher Stadtspitälern für Oberärztinnen und –ärzte die 50-Stunden-Woche weiterhin nicht gilt. Sie finden den Artikel hier. Erfreulicherweise engagiert sich auch die Stiftung Patientensicherheit Schweiz für kürzere Arbeitszeiten der Oberärztinnen und -ärzte. Eigentlich logisch, denn kürzere Arbeitszeiten der Ärztinnen und Ärzte führen zu mehr Patientensicherheit. Der VSAO setzt sich weiterhin für die flächendeckende Gültigkeit des Arbeitsgesetzes und dessen Durchsetzung ein. Weitere Informationen finden Sie beim VSAO Zürich.


GDK noch nicht einig zu PEP

Bern, 6. Juni 2014 - Leider konnte sich die Plenarversammlung der Gesundheitsdirektorenkonferenz noch nicht auf eine Vereinbarung für den Ausgleich der kantonalen Beiträge an die ärztliche Weiterbildung einigen. Das Modell PEP (pragmatisch, einfach, pauschal) liegt dieser Vereinbarung zu Grunde. Der VSAO setzt sich weiterhin für einen fairen Lastenausgleich zwischen den Kantonen und für eine korrekte Abgeltung der ärztlichen Weiterbildung ein. Informationen zum Modell PEP finden Sie hier.


Entscheid der SGK-S - Initiative Ignazio Cassis

Bern, 15. Mai 2014 – Der VSAO begrüsst den ablehnenden Entscheid der SGK-S gegenüber der parlamentarischen Initiative von Ignazio Cassis zur Einführung der vermeintlich unbestrittenen Elemente aus der gescheiterten Managed Care-Vorlage. Die Allianz DRG Personal, welcher auch der VSAO angehört, hatte den Kommissionsmitgliedern vorgängig in einem Schreiben ihre Argumente gegen diese Initiative dargelegt, offenbar mit Erfolg.

Gerichtsentscheid zur Spitalfinanzierung

Bern, 14. Mai 2014 - Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass Spitäler im System der neuen Spitalfinanzierung Effizienzgewinne erzielen dürfen. Der VSAO wird sich weiter dafür einsetzen, dass allfällige Gewinne aus dem OKP-Bereich nicht abgeschöpft werden dürfen (vgl. Interpellation von Bea Heim).

Feedback-Pool: 1/2014 - Informationen zum ersten Job“ und „42+4+4“

Bern, April 2014 - Die Umfrage befasste sich mit zwei Themen aus der VSAO-Strategie 2013. Der erste Teil betraf das Projekt „Infos zum ersten Job“. Der zweite Umfrageteil zielte auf die Erfahrung und Einschätzung der Feedback-Pool Teilnehmenden mit der Weiterbildungsformel „42+4+4“. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.


Geschäftsbericht 2013

Bern, 29. April 2014 - Wir freuen uns, Ihnen den Geschäftsbericht des VSAO für das Jahr 2013 vorzustellen. Sie finden darin Artikel zu den wichtigsten Ereignissen, welche im vergangenen Jahr für die Mitglieder des VSAO prägend waren. Den Bericht finden Sie hier. Versione in italiano

Umfrage zeigt illegale Arbeitsbedingungen

Bern, 14. April 2014 - Die heute veröffentlichten Ergebnisse einer repräsentativen Befragung der Assistenz- und OberärztInnen zeigen Erschreckendes: Bei knapp 70 Prozent aller Assistenz- und OberärztInnen in der Schweiz werden die Bedingungen des Arbeitsgesetzes nicht eingehalten. Ein Viertel arbeitet sogar mehr als 60 Stunden pro Woche. Diese hohe Arbeitsbelastung hat Auswirkungen auf die Gesundheit der ÄrztInnen und auch auf diejenige der PatientInnen. Mehr Informationen finden Sie hier.




Nationalrat lehnt Einheitskasse ab

Bern, 10. März 2014 - Wie erwartet hat der Nationalrat letzte Woche die Initiative für eine öffentliche Krankenkasse („Einheitskasse“) abgelehnt. Der VSAO befürwortet die Initiative und wird zu einem späteren Zeitpunkt seine Mitglieder differenziert über Pro und Kontra der Vorlage informieren. Ein Streitgespräch zur Einheitskasse finden Sie hier. Es ist Ihnen weiterhin möglich, hier dem Ärztekomitee für die Einheitskasse beizutreten.

Gewinner der Verlosung

Bern, 21. Februar 2014 - Mehr als 3200 Mitglieder haben sich an der grossen Umfrage des VSAO beteiligt: ganz herzlichen Dank! Inzwischen läuft die Auswertung und wir sind gespannt… Die drei Gewinner der iPads sind:

•  Aurélien Lathuilière
•  Norman Ernesto Horat
•  Christa Ritter

Herzliche Gratulation! Die Gewinner erhalten ihren Preis in den nächsten Tagen.


Swiss Quality Award 2014: Jetzt bewerben

Bern, 5. Februar 2014 - Der Swiss Quality Award setzt ein Zeichen für die Qualitätsarbeit im Gesundheitswesen und gibt Impulse für neue Qualitätsaktivitäten. Innovative Ideen im Qualitätsmanagement helfen nicht nur Patientinnen und Patienten, sie nützen dem gesamten Gesundheitswesen. Deshalb prämiert der Swiss Quality Award praxiserprobte Qualitätsprojekte in drei Kategorien: ambulanter Sektor, stationärer Sektor und sektorübergreifend. Jede Preiskategorie ist mit 10 000 Franken dotiert. Melden Sie Ihr Projekt jetzt für den Swiss Quality Award an! Die Anmeldefrist läuft bis 30. April 2014. Weitere Informationen finden Sie hier.

VSAO empfiehlt ein NEIN zur Initiative „Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache“

Bern, 27. Januar 2014 - Am 9. Februar gelangt die Initiative „Abtreibungsfinanzierung ist Privatsache“ zur Abstimmung. Der Geschäftsausschuss des VSAO hat sich ausführlich mit der Initiative beschäftigt und einstimmig die NEIN-Parole beschlossen. Dies insbesondere aus folgenden Gründen:

• Die Initiative ist ein Angriff auf den Leistungskatalog der Grundversicherung;
• Sie würde dadurch zu einer Zweiklassenmedizin führen;
• Sie würde zu medizinisch nicht vertretbaren Schwangerschaftsabbrüchen führen;
• Die Fristenregelung in der Schweiz hat sich bewährt.


Umfrage des VSAO

Bern, 17. Januar 2014 - Gegenwärtig läuft die grosse Mitgliederbefragung des VSAO. Alle Assistenz- und OberärztInnen haben per Mail oder per Post einen Link zur Teilnahme erhalten. Wir danken allen für die Teilnahme an dieser wichtigen Befragung! Bitte melden Sie sich unter sekretariat@vsao.ch, wenn Sie weder Mail noch Brief von uns erhalten haben.


Ärztekomitee zur Initiative für eine öffentliche Krankenkasse

Bern, 14. Januar 2014 - Der VSAO unterstützt die dieses Jahr zur Abstimmung gelangende Initiative für eine öffentliche Krankenkasse (weitere Informationen folgen). Wenn Sie bereits heute zu den UnterstützerInnen der Initiative zählen, so können Sie hier dem Ärztekomitee der Initiative beitreten. 


Probleme unter DRG

Bern, 8. Januar 2014 - Die FMH hat heute eine Begleitstudie zu den Auswirkungen der neuen Spitalfinanzierung (DRG) veröffentlicht. Sie finden die Studie hier. Diese bestätigt die Befürchtungen des VSAO: der administrative Aufwand für die Ärztinnen und Ärzte nahm zu, die Überstunden ebenfalls. Die Berufszufriedenheit ist besonders bei den jungen Ärztinnen und Ärzten zu tief. Der VSAO engagiert sich weiterhin für eine Spitalfinanzierung, welche nicht zu Lasten der jungen Ärzteschaft funktioniert.


VSAO Spitalplattform - Die neue Dienstleistung des VSAO

Bern, 20. Dezember 2013 - Suchen Sie nach einem Spital in der Schweiz? Möchten Sie wissen, welche Spitäler eine Weiterbildungsstätte in Ihrer Fachrichtung haben? Verfügt Ihr zukünftiger Arbeitgeber über eine hauseigene Kita? Antworten dazu finden Sie auf der VSAO Spitalplattform. Hier erhalten Sie weitere Informationen.

Probleme unter DRG

Bern, 27. November 2013 - Die NZZ am Sonntag berichtet über Abstriche an der medizinischen Qualität wegen der neuen DRG-Finanzierung. Der VSAO weist seit längerem darauf hin, dass die DRG-Finanzierung auch problematische Aspekte mit sich bringt. Sie finden den Artikel hier.

Profit statt Patientenwohl?

Bern, 12. November 2013 - Die ARD berichtete in einer ausführlichen Reportage darüber, was es bedeutet, wenn Profitdenken im Spital Einzug hält. Die Folgen für PatientInnen und Angestellte sind gravierend.

Zum Beitrag der ARD geht es hier.


Thierry Carrel bester Herzchirurgie-Ausbildner Europas

Bern, 6. November 2013 - Der VSAO gratuliert Prof. Dr. Thierry Carrel zur Auszeichnung als bester Herzchirurgie-Ausbildner Europas. Es freut uns, wenn ein international renommierter Arzt der Weiterbildung des Nachwuchses grosse Bedeutung beimisst.

Die Medienmitteilung des Inselspitals zur Preisverleihung finden Sie hier.


Familienfreundliche Massnahmen in Spitälern zahlen sich aus

Bern, 22. Oktober 2013 – Eine vom VSAO in Auftrag gegebene Studie zeigt, dass sich familienfreundliche Massnahmen für Spitäler betriebswirtschaftlich lohnen. Die Studie finden Sie hier. Eine Broschüre mit den wichtigsten Ergebnissen der Studie steht anfangs 2014 zur Verfügung. Passend zur Thematik hat die Sektion Zürich des VSAO ein Manifest für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie verabschiedet, unter anderem mit einer Checkliste für Spitäler. Informationen finden Sie hier.


Karte zum Zulassungsstopp

Bern, 16. Oktober 2013 – Neu finden Sie auf unserer Website eine Übersichtskarte, welche zeigt, in welchen Kantonen der Zulassungsstopp umgesetzt wird und wo nicht. Hier geht’s zur Karte.

Forderung nach besseren Arbeitsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte

Bern, 7. Oktober 2013 - Die NZZ am Sonntag berichtete über Versuche in Deutschland, Ärztinnen und Ärzte aus der Schweiz zurückzuholen (zum Artikel). Erfreut nehmen wir zur Kenntnis, dass in diesem Zusammenhang auch der Ruf nach besseren Anstellungsbedingungen für Ärztinnen und Ärzte in der Schweiz erfolgte (zum Artikel). Es sollte jedoch nicht vergessen werden, dass neben guten Löhnen auch die Einhaltung des Arbeitsgesetzes zur Attraktivität einer Stelle gehört!

FMH erhöht Beitragssatz für Oberärztinnen und -ärzte – VSAO ist enttäuscht

Biel, 3. Oktober 2013 – Der VSAO ist enttäuscht über den heutigen Entscheid der FMH-Ärztekammer, den Beitragssatz für Oberärztinnen und -ärzte von 1/2 auf 2/3 zu erhöhen. Der VSAO hat diese Erhöhung vehement bekämpft, da es nicht korrekt ist, dass lediglich die Oberärztinnen und -ärzte mit einer Erhöhung um 110 CHF/Jahr das Defizit der FMH tragen sollen.


Die Schweiz ist keine Bananenrepublik

Bern, 27. September 2013 - Am letzten Mittwoch verteilte der VSAO den Nationalrätinnen und -räten Bananen. Wir warben mit dem Slogan „Die Schweiz ist doch keine Bananenrepublik – Für die Anwendung des Arbeitsgesetzes im Spital“ für die Unterstützung der Motion Streiff. Diese fordert endlich eine lückenlose Kontrolle der Arbeitszeiten in den Spitälern. Leider wurde die Motion (noch) nicht behandelt, der VSAO bleibt trotzdem dran! Weitere Bilder der Aktion finden Sie hier.


Coaching Familie / Privatleben und Beruf: kostenloses Beratungsangebot für VSAO-Mitglieder

Bern, 2. September 2013 - Heute startet der VSAO das Projekt „Coaching Familie/Privatleben und Beruf“, ein kostenloses telefonisches Beratungsangebot für unsere Mitglieder durch die Fachstelle UND. 

Weitere Informationen finden Sie hier.


VSAO empfiehlt ein JA zum Epidemiengesetz

Bern, 28. August 2013 - Den entsprechenden Newsletter des VSAO mit den Gründen für ein JA finden Sie hier. Genauere Informationen finden Sie auf der Website der Abstimmungskampagne www.jazumepg.ch.

Arbeitsgesetz-Kontrollen im Kanton Bern zeigen Erschreckendes

Bern, 13. August 2013 – Das beco Berner Wirtschaft der Volkswirtschaftsdirektion hat 40 Spitäler, Psychiatrie- und Rehabilitationskliniken auf die Einhaltung des Arbeitsgesetzes überprüft. Die Untersuchung zeigt grosse Missstände auf. Wir fordern sämtliche Kantone auf, dem Beispiel von Bern zu folgen: Nur wirksame Kontrollen verhindern Missbräuche!
Den Bericht finden Sie hier

H+ Kongress im November zum "War for talents"

Bern, 25. Juli 2013 – H+ führt am 7. November 2013 den jährlichen Kongress zum Fachkräftemangel durch. Bis zum 20. August kann man sich mit Frühbucherrabatt anmelden. Weitere Informationen finden Sie hier.

Kanton Zürich verzichtet auf Zulassungsstopp

Bern, 19. Juli 2013 – Wie der NZZ zu entnehmen ist, verzichtet der Kanton Zürich auf die Möglichkeit, den Zulassungsstopp umzusetzen. Der Zulassungsstopp sei aus Sicht des Zürcher Gesundheitsdirektors "rechtsstaatlich problematisch und kontraproduktiv". Der VSAO teilt diese Einschätzung und hofft, dass weitere Kantone dem Beispiel folgen werden.

Universitätsspital Zürich schafft die Stelle eines Beauftragten für die ärztliche Weiterbildung

Bern, 17. Juli 2013 – Der VSAO begrüsst dieses Engagement und hofft, dass die neu geschaffene Stelle ihren Beitrag zur Einhaltung des Arbeitsgesetzes und zu guten Weiterbildungsbedingungen allgemein am Universitätsspital Zürich leisten wird. Details zur Stelle finden Sie hier.

Zulassungsstopp – Verordnung des Bundesrats tritt am 5. Juli in Kraft

Bern, 4. Juli 2013 – Kantone können ab dem 5. Juli die Zulassung von Ärztinnen und Ärzten begrenzen. Die Verordnung über die Einschränkung der Zulassung von Leistungserbringern zur Tätigkeit zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung (VEZL) tritt am 5. Juli in Kraft. Sie ist bis Ende Juni 2016 befristet. Die Verordnung verweist auf die vom Parlament beschlossene Ausnahmeregelung in Art. 55a Absatz 2 des Krankenversicherungsgesetzes, wonach Ärztinnen und Ärzte, die 3 Jahre an einer anerkannten schweizerischen Weiterbildungsstätte gearbeitet haben, vom Zulassungsstopp ausgenommen sind. Für die vom Zulassungsstopp betroffenen Ärztinnen und Ärzte regelt die Verordnung (in Art. 6) u.a. den Verfall der Zulassungen: Eine Zulassung verfällt, wenn ihre InhaberIn nicht innert sechs Monaten nach der Zulassungserteilung von derselben Gebrauch gemacht hat. Die einzelnen Kantone sind befugt, diese Frist zu verlängern.
Im Übrigen wird entscheidend sein, ob die Kantone auf ihrem Gebiet eine Zulassungsbeschränkung einführen und falls ja, wie sie diese ausgestalten. All jenen Ärztinnen und Ärzten, die nicht vom Zulassungsstopp ausgenommen sind, empfehlen wir aus diesem Grund aufmerksam zu verfolgen, wie der sie betreffende Kanton die mögliche Beschränkung umsetzt. 

Zulassungsstopp mit 3-Jahresregelung bestätigt!

Bern, 21. Juni 2013 – Der Zulassungsstopp wurde heute in den Schlussabstimmungen bestätigt. Somit ist definitiv, dass Ärztinnen und Ärzte, welche drei Jahre an einer anerkannten Schweizerischen Weiterbildungsstätte gearbeitet haben, vom Zulassungsstopp ausgenommen werden. Ein Erfolg für den VSAO und seine Mitglieder.

Den Text der Gesetzesänderung finden Sie hier.

 

Einen Leitfaden der FMH zur Umsetzung des Zulassungsstopps finden sie hier.


Zulassungsstopp – Ständerat bestätigt 3-Jahresregelung!

Bern, 17. Juni 2013 – Der Ständerat ist heute erfreulicherweise auf die Linie des Nationalrats eingeschwenkt und hat bestätigt, dass Ärztinnen und Ärzte, welche drei Jahre an einer anerkannten Schweizerischen Weiterbildungsstätte gearbeitet haben, vom Zulassungsstopp ausgenommen werden. Der VSAO begrüsst dieses positive Zeichen an die Adresse der jungen Ärztinnen und Ärzte, welchen mit dieser Anpassung eine sinnvolle Berufsperspektive und –planung ermöglicht wird. Damit trägt unser langer und intensiver Widerstand gegen den erneuten Zulassungsstopp doch noch spürbar Früchte. Wir hoffen nun, dass dieses Ergebnis in der Schlussabstimmung am kommenden Freitag bestätigt wird.

Medienmitteilung VSAO / FMH 17.06.13


Zulassungsstopp – erfreulicher Entscheid des Nationalrats

Bern, 13. Juni 2013 – Der Nationalrat hat heute Morgen erneut das Thema Zulassungsstopp behandelt. Momentan gibt es noch eine Differenz zwischen Ständerat (der den Zulassungsstopp restriktiv handhaben will wie der Bundesrat) und Nationalrat (der eine Ausnahmeregelung vorsah für Ärztinnen und Ärzte, welche fünf Jahre an einer SIWF-anerkannten Weiterbildungsstätte gearbeitet haben). Der Nationalrat hat heute seine Fassung des Zulassungsstopps leicht modifiziert: Neu sollen bereits drei Jahre Berufserfahrung in der Schweiz genügen für eine Praxisbewilligung. Der VSAO begrüsst diese Änderung.

Die Differenz zum Ständerat bleibt somit bestehen und die kleine Kammer wird sich am 17. Juni nochmals mit der Thematik befassen. Wir appellieren an den Ständerat, im Sinne der jungen Ärztinnen und Ärzte der nationalrätlichen Fassung des Zulassungsstopps zuzustimmen.


Zulassungsstopp – 5-Jahresregelung verletzt Bilaterale nicht

Bern, 10. Juni 2013 – Wie Prof. Dr. Thomas Cottier und Frau lic.iur. Rachel Liechti-McKee in ihrem Artikel „KVG-Teilrevision: Zur Vereinbarkeit mit dem bilateralen Freizügigkeitsabkommen Schweiz – EU“ (erschienen in: Jusletter 10. Juni 2013) darlegen, ist die vom Nationalrat eingebrachte 5-Jahresklausel mit dem Freizügigkeitsabkommen vereinbar.  

Abstract des Artikels: Der Beitrag analysiert die Vereinbarkeit des Zulassungsstopps sowie der Modifikationen des Nationalrats mit dem Freizügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der EU und kommt zum Schluss, dass die Wiedereinführung eines Zulassungsstopps dieses verletzt. Indessen hält die Fünf-Jahresklausel als Begleitmassnahme der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes stand und ist mit dem Freizügigkeitsabkommen vereinbar, da die Massnahme aus Gründen der Qualitätssicherung und der Integration ausländischer Spezialärzte in das schweizerische Gesundheitssystem und dessen finanzieller Stabilisierung eingeführt wird. 

Der gesamte Artikel kann beim VSAO als pdf bestellt werden (sekretariat@vsao.ch).


Zulassungsstopp – Entscheid des Ständerats

Bern, 5. Juni 2013 – Der Ständerat hat heute morgen wie erwartet dem Zulassungsstopp zugestimmt. Leider hat er – entgegen der Position des VSAO – dem Antrag Ingold nicht zugestimmt. Dieser sah vor, dass Ärztinnen und Ärzte, welche fünf Jahre an einer SIWF-anerkannten Weiterbildungsstätte gearbeitet haben, vom Zulassungstopp ausgenommen würden.

 

Der Antrag Ingold war vom Nationalrat mit 180:1 (!) angenommen worden. Das Geschäft geht nun in die Differenzbereinigung und zurück an den Nationalrat (Entscheid am 13. Juni). Der VSAO setzt alles daran, dass der Nationalrat an seiner Fassung des Zulassungsstopps festhält.


Geschäftsbericht 2012

Bern, 3. Juni 2013 - Wir freuen uns, Ihnen den Geschäftsbericht des VSAO für das Jahr 2012 vorzustellen. Sie finden darin Artikel zu den wichtigsten Ereignissen, welche im vergangenen Jahr für die Mitglieder des VSAO prägend waren. Den Bericht finden Sie hier.

MEDIfuture 2013

Bern, 27. Mai 2013 - Am 16. November 2013 heissen wir Sie im Berner Kursaal herzlich willkommen. Der Anlass wird auch dieses Jahr simultan übersetzt und ist wiederum für alle kostenlos.

Mehr Informationen und das definitive Programm werden in der nächsten Zeit auf der MEDIfuture-Homepage aufgeschaltet.

Wir freuen uns schon heute auf Ihre Anmeldung.

Hier können Sie sich anmelden 


Initiative will das Richtige – aber mit den falschen Mitteln

Bern, 21. Mai 2013 - Der VSAO lehnt die Initiative „Mehr Ausbildungsplätze in der Humanmedizin – Stopp dem drohenden Ärztemangel“ ab, weil sie nicht zur Attraktivitätssteigerung des Arztberufes beiträgt und die Ausbildungsplätze umfassend steuern will.

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Zulassungsstopp - Entscheid der SGK-S

Bern, 3. Mai 2013 - Die ständerätliche Kommission für Soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK-S) hat heute äusserst knapp die bundesrätliche Variante des Zulassungsstopps befürwortet. Mit 6:7 unterlag ein Antrag, Ärztinnen und Ärzte, welche drei oder fünf Jahre an einer SIWF-anerkannten Weiterbildungsstätte gearbeitet haben, vom Zulassungsstopp auszunehmen. Der VSAO ist enttäuscht über diesen Entscheid und ist überzeugt, dass der Ständerat diesen Fehler noch korrigieren wird.

Ein Warnsignal gegen ungesunde Arbeitsbedingungen

Bern, 26. April 2013 - Die Kampagne «spital. illegal. normal?» ist auch in den Spitälern angekommen. Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte in verschiedenen Schweizer Spitälern tragen eine «Ampel» am Kittel, welche zeigt ob die Arbeitsbelastung sich noch innerhalb (grün) oder ausserhalb (rot) des gesetzlich erlaubten Rahmens bewegt. Die Aktion läuft bis zum 12. Mai und regt Gespräche mit Kolleginnen und Patienten an. 


Anrufung der Ventilklausel

Bern, 25. April 2013 - Der Bundesrat hat am 24.4.2013 entschieden, die Ventilklausel für alle EU-Staaten anzurufen. Der VSAO bedauert diesen Entscheid, da er die Arbeitssituation in Schweizer Spitälern verschlechtert.



Details downloaden Medienmitteilung 25.4.2013

Noch kein Entscheid der Ständeratskommission zum Zulassungsstopp

Bern, 1. April 2013 - Die ständerätliche Kommission für Soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK-S) hat am 28. März 2013 die Detailberatung zur vorübergehenden Wiedereinführung der bedarfsabhängigen Zulassung begonnen. Allerdings wurde noch kein Entscheid gefällt und die Beratung wird an der Sitzung vom 2./3. Mai 2013 weitergeführt. Intensiv diskutiert wurde offenbar die Frage, ob die vom Nationalrat vorgeschlagene Variante des Zulassungsstopps mit den bilateralen Verträgen vereinbar sei.

Visitatorentreffen

Bern, 20. März 2013 - Jährlich führt das SIWF gegen 100 Visitationen in verschiedenen Kliniken und Fachdisziplinen durch, alle werden jeweils von einer Vertretung des VSAO begleitet. Am 20.03.2013 lud der Zentralverband alle VSAO Visitatorinnen und Visitatoren zu einem Visitatorentreffen in Bern ein.

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SGK-S vertagt Entscheid zum Zulassungsstopp

Bern, 13. März 2013 - Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK-S) hat an einer Zusatzsitzung heute morgen den Entscheid zum Zulassungstopp auf den 28. März 2013 vertagt. Das Geschäft wird somit erst in der Sommersession der eidgenössischen Räte zu Ende beraten. Der Zulassungsstopp kann frühestens auf den 1. Juli 2013 wieder eingeführt werden.

Der VSAO setzt sich weiterhin dafür ein, dass die Kommission (und anschliessend der Ständerat) auf den Vorschlag des Nationalrates einschwenken und den Zulassungsstopp für Ärztinnen und Ärzte aufheben, welche fünf Jahre an einer SIWF-anerkannten Weiterbildungsstätte gearbeitet haben.



Details downloaden Medienmitteilung 13.3.2013

Ständerat äusserst knapp für den Zulassungsstopp

Bern, 12. März 2013 - Der Ständerat ist heute mit 27:17 Stimmen auf die Vorlage zum Zulassungsstopp eingetreten. Er hat anschliessend äusserst knapp mit 22:22 mit Stichentscheid des Präsidenten beschlossen, die Vorlage nicht an den Bundesrat zurückzuweisen. Somit geht die Vorlage nun an die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit (SGK-S) zur Detailberatung.

Der VSAO setzt sich weiterhin dafür ein, dass die Kommission (und anschliessend der Ständerat) auf den Vorschlag des Nationalrates einschwenken und den Zulassungsstopp für Ärztinnen und Ärzte aufheben, welche fünf Jahre an einer SIWF-anerkannten Weiterbildungsstätte gearbeitet haben.


spital. illegal. normal? Start der VSAO-Kampagne

Bern, 5.März 2013 - Der VSAO startet heute eine Sensibilisierungskampagne, um breit auf die regelmässige und anhaltende Verletzung des Arbeitsgesetzes bei den Assistenz- und Oberärztinnen/–ärzten aufmerksam zu machen. Auftakt bildet eine Medienkonferenz, welche heute beim VSAO im Bahnhof Bern stattfindet. Die Kampagne umfasst über die nächsten Wochen diverse Elemente wie Plakate, Standaktionen, Comics oder Kinospots und richtet sich mit der klaren Forderung an Behörden, Politiker und Spitalverantwortliche, den täglichen Verstoss gegen das Arbeitsgesetz endlich zu stoppen. Auf der Kampagnen-Website www.spital-illegal.ch informieren wir laufend über die verschiedenen Aktivitäten. Zudem können dort auch der Kampagnen-Comic und das Kampagnen-Spiel „tatort spital“ kostenlos bestellt bzw. online gespielt werden.




Teilerfolg im Nationalrat

Bern, 6. März 2013 - Der Nationalrat hat in der heutigen Debatte beschlossen, Ärztinnen und Ärzte, welche fünf Jahre an einer SIWF-anerkannten Weiterbildungsstätte gearbeitet haben, vom Zulassungsstopp auszunehmen. Er ist damit der Position des VSAO gefolgt. 

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Kantone Zürich, Zug und Aargau gegen Zulassungsstopp

Bern, 1. März 2013 - Der Regierungsrat des Kantons Zürich stellt sich bereits seit 2009 gegen den Zulassungsstopp, vor wenigen Tagen sind ihm die RegierungsrätInnen der Kantone Zug und Aargau gefolgt. Dies ist ein starkes Zeichen zuhanden der eidgenössischen Räte, welche in Kürze über eine Wiedereinführung des Zulassungsstopps entscheiden werden. Der VSAO begrüsst diese wertvolle Unterstützung und setzt sich weiterhin vehement gegen die aktuelle Vorlage zur Wiedereinführung des Zulassungsstopps ein.

Der Zulassungsstopp ist Unsinn, erst recht in dieser Form!

Bern, 22. Januar 2013 – Die Anpassung des Krankenversicherungsgesetzes, die die Wiedereinführung des Zulassungsstopps per 1.4.2013 vorsieht, wurde nach einem hauchdünnen Entscheid in der Gesundheitskommission des Nationalrates mit einigen Anpassungsvorschlägen an die entsprechende Kommission des Ständerates überwiesen. Wir haben unsere Kritik an der Vorlage gegenüber den Kommissionsmitgliedern einmal mehr deponiert. Parallel dazu führt das EDI ein Anhörungs(kürzest)verfahren zur Verordnung zum Zulassungsstopp durch. Auch hier hat der VSAO eine Eingabe gemacht und dargelegt, weshalb der Zulassungsstopp ein untaugliches Mittel ist, das in erster Linie den jungen Ärztinnen und Ärzten die Zukunftsperspektiven verbaut. Zusätzlich hat der VSAO ein Gutachten erstellen lassen, welches die Wiedereinführung des Zulassungsstopps, insbesondere im Lichte der Verfassungsmässigkeit, als äusserst problematisch einschätzt.

zur Vernehmlassung

zum KURZGUTACHTEN von Herr Prof. Dr. Felix Uhlmann betreffend Zulässigkeit der Wiedereinführung der bedarfsabhängigen Zulassung (Zulassungsstopp)


Monitoring zu den Auswirkungen der DRG und/oder von Sparmassnahmen

Bern, 20.12.2012 - Die Allianz DRG Personal (Zusammenschluss von Berufs- und Personalverbänden im Gesundheitswesen) führt ein eigenes Monitoring zu den Auswirkungen der neuen Spitalfinanzierung und/oder von Sparmassnahmen (Kantone, Trägerschaften) ein. Erfasst werden also Ereignisse, die direkt oder indirekt in einem Zusammenhang mit Finanzierungsfragen stehen.

Details hierzu entnehmen Sie dem Newsletter vom 20.12.2012.

Link zum Erhebungsformular.


Feedback-Pool - Umfrage 2/2012

Bern, November 2012 - Eine gute Einführung der Assistenzärzte bei Antritt einer neuen Weiterbildungsstelle sollte eigentlich selbstverständlich sein. Das Spital, die Vorgesetzten, die Assistenzärzte und nicht zuletzt auch die Patienten müssten daran gleichermassen ein grosses Interesse haben. Die Feedback-Pool Umfrage zeichnet leider ein anderes Bild.

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MEDIfuture 2012 war ein voller Erfolg!

Bern November 2012Am 10. November 2012 fand MEDIfuture in den neu renovierten Räumlichkeiten des Kursaal Bern statt. Dieses Jahr haben sich rund 300 Personen für den Anlass interessiert. Die Ausstellung war wiederum sehr vielfältig und die Referenten überzeugten mit spannenden Präsentationen aus ihrer beruflichen Laufbahn. Wir danken an dieser Stelle allen Teilnehmern, Ausstellern und Referenten für ihr Mitwirken und freuen uns, sie auch an MEDIfuture 2013 (16. November 2013) begrüssen zu dürfen. 

Die Präsentationen und Bilder zum Kongress finden Sie hier


Vernehmlassungsverfahren zu einem neuen Artikel im Arbeitsgesetz:

Verzicht auf Arbeitszeiterfassung ab einem Einkommen > 175'000 CHF: Stellungnahme des VSAO vom 12.11.2012

Details downloaden Vernehmlassung neuer Art. 73a ArGV 1

KVG-Revision - befristete Wiedereinführung der bedarfsabhängigen Zulassung

Stellungnahme des VSAO vom 5.11.2012

Details downloaden Vernehmlassung KVG-Revision 5.11.2012

So nicht!

Der Bundesrat will schon wieder eine befristete Zulassungsbeschränkung

Bern, Oktober 2012Der VSAO ist gegen eine erneute Zulassungsbeschränkung, die einmal mehr vor allem  die jungen Ärztinnen und Ärzte treffen wird. Der überdurchschnittliche Anstieg der Gesuche von Zahlstellenregister-Nummern (ZSR-Nr.) kann nach einer 10-jährigen Niederlassungsbeschränkung kaum verwundern.

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«Wir sind keine Übermenschen»

Bern, 19. September 2012 - Übermensch auf dem Bundesplatz!

 

Die Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte fordern die konsequente Umsetzung des Arbeitsgesetzes. 

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Masterplan Hausarztmedizin und medizinische Grundversorgung

Position des VSAO

Bern, August 2012 - Bundesrat Alain Berset will die Probleme der Hausarztmedizin mit konkreten Massnahmen rasch und breit abgestützt angehen. Gemeinsam mit der Gesundheitsdirektorenkonferenz GDK und in Absprache mit anderen relevanten Partnern lancierte er im Juni 2012 einen Masterplan „Hausarztmedizin und medizinische Grundversorgung“. Mehr

Gesetz ist (nicht) Gesetz

Bern, August 2012 - Ein Oberarzt wird morgens um 5.20 Uhr aus dem Pikettdienst ins Spital gerufen, weil ein Patient mit Darmverschluss eingeliefert wurde und er deshalb dringend benötigt wird. Der Oberarzt zieht sich an, setzt sich ins Auto und fährt los. Es ist 5.30 Uhr, und die Autobahn ist noch fast leer. Bei einer Baustelle ist die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt. Es ist kein anderes Fahrzeug unterwegs und der Oberarzt weiss, im Spital geht es um Leben und Tod. Er reduziert die Geschwindigkeit in dieser Situation nur auf 115 km/h statt auf 80 km/h und wird prompt geblitzt.

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Gespräch mit dem Preisüberwacher

Bern, 20. Juni 2012 – An diesem Tag fand eine Aussprache zwischen dem Geschäftsausschuss des VSAO und dem eidgenössischen Preisüberwacher Stefan Meierhans  statt. Herr Meierhans erläuterte, wie er zu seinen Tarifempfehlungen kommt. Der VSAO versuchte seinerseits aufzuzeigen, welche Auswirkungen die Empfehlungen der Preisüberwachung auf die Spitäler, auf die Qualität und auf die Arbeitsbedingungen, zum Beispiel der Assistenz- und Oberärztinnen und –ärzte haben oder haben können. Offenbar ist diese Botschaft (noch) nicht angekommen, hat der Preisüberwacher doch einige Tage später verlangt, die Tarife des Berner Inselspitals seien um 17 Prozent zu senken. Diese Empfehlung kommt einer Kampfansage an die Unispitäler gleich, ist das Inselspital doch heute schon das kostengünstigste Unispital. Der VSAO überlegt sich nun zusammen mit den anderen Berufsverbänden und weiteren Partnern, wie weiter vorgegangen werden kann.

Klarer Volksentscheid

Am 17. Juni 2012 haben die Stimmberechtigten die Managed Care-Vorlage überaus deutlich verworfen. In keinem einzigen Kanton wurde sie angenommen. Damit hat die Schweizer Bevölkerung zum zweiten Mal eine Vorlage abgelehnt, die den Krankenkassen mehr Macht eingeräumt hätte.  Es ist zu hoffen, dass das Parlament nun daraus lernt.

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Ärzte im Dilemma zwischen Budget und PatientIn

Bern, Mai 2012 - Im Auftrag des Vereins Ethik und Medizin Schweiz hat Prof. Dr. Mathias Binswanger ein Gutachten erstellt, welches zeigt, dass Budgetmitverantwortung weitaus stärkere Anreize zur Verweigerung von notwendigen Leistungen schafft, als bisher angenommen. – Spareffekte sind hingegen fraglich.

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Neuer VSAO-Präsident

Bern, 28.4.2012 - Daniel Schröpfer ist neuer Präsident des VSAO. Der Zentralvorstand wählte ihn einstimmig zum Nachfolger von Christoph Bosshard. Dieser wurde mit viel Applaus geehrt.

Zudem wählte der Zentralvorstand einstimmig alle bisherigen Geschäftsausschuss-Mitglieder für weitere zwei Jahre sowie Lars Frauchiger neu in das Exekutivorgan des VSAO.




VSAO-Umfrage abgeschlossen – Auftrag angekommen!

Immer noch vieles im Argen bei den Arbeits- und Weiterbildungsbedingungen in den Spitälern

Bern, April 2012 – Die nationale Ärzte-Umfrage des VSAO wurde Ende März abgeschlossen. Der Rücklauf war mit der Teilnahme von 1'500 angestellten Ärztinnen und Ärzten erfreulich hoch, herzlichen Dank! Eine erste Auswertung hat bestätigt, dass die Arbeitsbedingungen in den Spitälern gerade für die Assistenz- und Oberärztinnen und –ärzte immer noch sehr schwierig sind und das Arbeitsgesetz bei weitem noch nicht überall eingehalten wird. Die Teilnehmenden wünschen sich in verschiedenen Punkten erhebliche Verbesserungen ihrer Arbeitssituation und erteilen dem VSAO den klaren Auftrag, aktiv zu werden bzw. sein Engagement in dieser Richtung zu verstärken. Wir werden Sie auf der Website und auf unseren übrigen Kommunikationskanälen über die Auswertung und die daraus abgeleiteten Massnahmen auf dem Laufenden halten.


Gefährliche Radikalkur des Preisüberwachers für Spitalpersonal und PatientInnen

Medienmitteilung von VSAO und vpod

Bern, 20. April 2012 - Der Preisüberwacher empfiehlt, die Spitaltarife um fast einen Fünftel zu senken. Die Personalverbände VPOD und VSAO lehnen eine solche Senkung vehement ab. Sie erachten sie als gefährlich für Patientinnen und Patienten, weil sie nur über einen massiven Abbau an Fachpersonal zu erreichen wäre.

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Freie Arztwahl verlieren? Nein!

Medienkonferenz des Komitees «NEIN zur Managed-Care-Vorlage»

Bern, 30. März 2012 - Am 17. Juni entscheiden die Schweizer Stimmberechtigten über die Managed-Care-Vorlage. Diese schränkt die freie Arztwahl ein, bringt keine Kosteneinsparungen und führt zu weniger Qualität. Das starke und sehr breit abgestützte Dachkomitee «NEIN zur Managed-Care-Vorlage» bekämpft diese schädliche Gesetzesänderung vehement. Unter dem Motto «Freie Arztwahl verlieren? Nein!» hat das Dachkomitee heute die NEIN-Kampagne lanciert.

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50-Std.-Woche soll schuld sein am Stress der Assistenz- und OberärztInnen – wohl kaum!

Bern, 13. Februar 2012 - Eine Studie aus der Chirurgie des Spitalzentrums Biel kommt zum Schluss, dass die Einführung der 50-Stunden-Woche nicht zu mehr Patientensicherheit führe. Die Studie weist leider gravierende Mängel auf und es werden unzulässige Schlussfolgerungen gezogen.

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Mit über 130‘000 Unterschriften steht das Referendum

Bern, 19. Januar 2012 - Das Referendum gegen die Managed-Care-Vorlage steht. Die Bogen mit den 132'837 beglaubigten Unterschriften wurden heute der Bundeskanzlei übergeben.

Damit setzt die Bevölkerung ein starkes Zeichen: Stimmbürgerinnen und -bürger wollen auch weiterhin ihren Arzt oder ihre Ärztin frei wählen.

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Geglückter Start

Bern, Januar 2012 - Wer für seine Kinder einen Kita-Platz sucht, muss einen langen Atem haben. Oftmals bestehen endlose Wartelisten und wenig Hoffnung auf schnelle Besserung. Der VSAO bietet seinen Mitgliedern seit einem Jahr Unterstützung bei der Suche nach Kita-Plätzen an. Mit Erfolg, wie eine erste Auswertung zeigt.

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Nationale Umfrage zu Lebensqualität und Arbeitsbedingungen (mit grossem Wettbewerb!)

Basel, Dezember 2011 - Wie steht es um die Lebensqualität und die Arbeitsbedingungen von uns Ärztinnen und Ärzten in der Schweiz? Wie steht es um Arbeitszeit, Freizeit, Lohn und die Integration von Beruf/Privatem? Unsere Meinung zählt JETZT! Am Ende der Umfrage finden sich die Details zur Wettbewerbsteilnahme.

„Zur Online-Umfrage“




Signaltag des Gesundheitspersonals am 22. September 2011

Bern, September 2011 - Der VSAO engagiert sich am nationalen Signaltag des Gesundheitspersonals am 22. September 2011. Das Gesundheitspersonal will seine Arbeit verantwortungsvoll und zum Wohl der Patientinnen und Patienten machen. Unsere Arbeitsbedingungen lassen dies jedoch immer weniger zu. Die neuen Gesetze zur Spital- und Pflegefinanzierung schaffen jetzt noch mehr Druck.  

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MEDIfuture - Programm für 2011

Bern, 07. September 2011 - Das Programm zum Anlass MEDIfuture in Lausanne ist vollständig! Dieses Jahr wird ein bunter Strauss aus verschiedenen Referaten zu Themen rund um die Laufbahnorientierung geboten. Der detaillierte Ablauf inklusive Angaben zu den Referenten und den Präsentationen finden Sie hier.


Ja zum DRG-Moratorium

Bern, 16.6.2011 - Der VSAO hat die Unterstützung des DRG-Moratoriums beschlossen. Dies ausdrücklich im Sinne eines Moratoriums, nicht im Sinne einer generellen Ablehnung der DRG.

Dieser Entscheid fiel vor dem Hintergrund, dass der Verhandlungsweg im Rahmen der Allianz DRG Personal nicht den gewünschten Erfolg gebracht hat. Zudem wurde klar, dass das Gesundheitspersonal von Seiten des BAG keine weitere Unterstützung erwarten kann.

www.drg-moratorium.ch


Swiss Quality Award 2011

Bern, Mai 2011 - Am Donnerstag, 12. Mai 2011 hat in Bern das 4. Nationale Symposium für Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen stattgefunden. Die Vorträge befinden sich auf www.qmsymposium.ch. An diesem Anlass wurde auch der Swiss Quality Award 2011 in den vier Kategorien Technologie, Management, Patientensicherheit und Information verliehen.   

Mit dieser Auszeichnung werden jährlich Projekte prämiert, die massgeblich zur Verbesserung der Qualität unseres Gesundheitswesens beitragen. Die preisgekrönten Arbeiten können, zusammen mit weiteren innovativen Projekten, auf www.swissqualityaward.ch eingesehen werden.


Feedback-Pool – Umfrage 1/2011

Bern, April 2011 - Das Thema der ersten Umfrage von 2011 war die strukturierten Evaluationsgespräche zwischen Weiterbildner und Kandidat. Das Interesse der Teilnehmenden an dieser Umfrage war gross und die Rückmeldungen interessant.

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Initiative "Für eine öffentliche Krankenkasse" eingereicht

Bern, 23.5.2011 - Die Unterschriftensammlung zur Krankenkassen-Initiative startete am 1. Februar 2011. Heute hat der der Trägerverein "für eine öffentliche Krankenkasse" bei der Bundeskanzlei 116'377 beglaubigte Unterschriften für seine Krankenkassen-Initiative eingereicht.




In tiefer Trauer

Bern, 27. Januar 2011 - Mit grosser Bestürzung müssen wir Ihnen mitteilen, dass Erwin Guggisberg, Geschäftsführer von MEDISERVICE VSAO-ASMAC, in der Nacht vom 26. auf den 27. Januar 2011 unerwartet von uns gegangen ist. Wir trauern um einen guten Vorgesetzten, Kollegen und lieben Freund.

MEDISERVICE VSAO-ASMAC und VSAO     




Arbeitsgruppe "Referendum Managed Care" mandatiert

Bern, 20. Januar 2011 – Der Geschäftsausschuss des VSAO hat an seiner Januar-Sitzung eine Arbeitsgruppe mit der Vorbereitung der Unterstützung eines allfälligen Referendums gegen die Managed Care-Vorlage betraut.     

Feedback-Pool - Zweite Umfrage

Bern, Dezember 2010Die zweite Umfrage befasste sich mit der „Assistenzarztumfrage der FMH“. Erfreulicherweise hat sich die Zahl der Pool-Mitglieder seit der ersten Umfrage bereits verdoppelt. Der Rücklauf war erneut hoch und die Resultate sind aufschlussreich.

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Eidgenössische Volksinitiative "Für Transparenz in der Krankenversicherung"

Bern, Dezember 2010 - Der Zentralvorstand und der Geschäftsausschuss haben entschieden, dass der VSAO die Initiative "für Transparenz in der Krankenversicherung" unterstützt.

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Dr. med. Peter Steiger neues Ehrenmitglied des VSAO

Bern, 20. November 2010 - Der Zentralvorstand hat Peter Steiger, während langer Jahre Mitglied des Vorstands und Vizepräsident der Sektion Zürich, in Anerkennung seiner grossen Verdienste um die Arbeitsbedingungen an den Spitälern einstimmig zum Ehrenmitglied des VSAO erkoren.

Die Würdigung    


Die Zukunft der ärztlichen Bildung

Bern, 15. September 2010 - Mit diesem Thema befasst sich seit gestern eine neue Plattform unter der Leitung des BAG. Anlässlich der Kickoff-Sitzung (vgl. BAG-Pressemitteilung vom 15.09.2010) fanden sich Vertreterinnen und Vertreter von 16 nationalen Organisationen aus dem Umfeld der ärztlichen Lehre ein.

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Assistenz- und Oberärztinnen und -ärzte gehen in die Offensive

Bern, 2. September 2010 - Heute hat die VSAO-Sektion Bern an einer Medienkonferenz ihre breit angelegte Kampagne "Bessere Arbeitsbedingungen - bessere Qualität" vorgestellt.

Mehr Infos


Die wichtigsten Punkte des Arbeitsgesetzes

Bern, im August 2010 - Der VSAO hat die Broschüre zu den wichtigsten Punkten des eidgenössichen Arbeitsrechts überarbeitet und aktualisiert.   




Assistentenumfrage des SIWF

Bern, August 2010 – Das Schweizerische Institut für Weiter- und Fortbildung (SIWF) führt jedes Jahr eine Umfrage bei den Assistenzärztinnen und Assistenzärzten in der Schweiz durch, um die Weiterbildungsqualität zu evaluieren. Die Auswertungen können pro Jahr und Weiterbildungsstätte auf der Website des SIWF nachgelesen werden.

Mehr Infos   


Keine Obergrenze für die Abziehbarkeit von Weiterbildungskosten

Bern, 13. August 2010 - Die geplante Obergrenze der abziehbaren Weiterbildungskosten von Fr. 4000.- erscheint uns unnötig und kontraproduktiv, und es ist ein (weiteres) falsches Signal an die Adresse der jungen Ärztinnen und Ärzte.

Zur Vernehmlassung   




Erfolgreicher Start des Feedback-Pools

Bern, Juli 2010 – Im Ressort Weiterbildung wurde ein Feedback-Pool eingerichtet. Dieser soll am Ende rund 200 Mitglieder umfassen. Die Vertreterinnen und Vertreter des Ressorts Weiterbildung erhalten so die Möglichkeit, mittels kleiner Online-Umfragen innert kurzer Zeit auf Meinungen und Erfahrungen von anderen Mitgliedern zu Themen der ärztlichen Weiterbildung zurückgreifen zu können.

Mehr Infos  


Der VSAO im Zentralvorstand der FMH vertreten

Bern, 27.5.2010 - Die Ärztekammer wählte Gert Printzen neu in den Zentralvorstand der FMH. Gert ist seit vielen Jahren ein engagiertes Mitglied in diversen Gremien des VSAO und war seit 2009 ständiger Gast an den Sitzungen des FMH-ZVs.  




Neue Mitglieder im VSAO-Geschäftsausschuss

Bern, 24.4.2010 - An seiner Frühjahrsversammlung wählte der Zentralvorstand VSAO-Präsident Christoph Bosshard sowie alle kandidierenden Angehörigen des Geschäftsausschusses für weitere zwei Jahre. Neu im Exekutivorgan des VSAO sind:

Marie-Claire Desax, Sektion Bern, Fachrichtung Innere Medizin
Ellen Kägi, Sektion Zürich, FMH Psychiatrie und Psychotherapie
Daniel Schröpfer, Sektion Solothurn, FMH Innere Medizin
Kristina Tänzler, Sektion Bern, Fachrichtung Innere Medizin

Gleichzeitig verabschiedeten die Delegierten des VSAO-Zentralvorstands mit herzlichem Dank und den besten Wünschen für die Zukunft zwei langjährige und verdiente Kolleginnen aus dem Geschäftsausschuss: Christiane Arnold und Corina Kim.  


DRG-Petition eingereicht

Bern, 1.12.2009 - Bislang schien es so, als verlaufe die Umstellung der Spitalfinanzierung auf die Fallkostenpauschalen (DRG) plangemäss. Doch nun erheben 28'000 Berufsleute aus dem Gesundheitswesen Einspruch. Sie befürchten eine Verschlechterung der Versorgungssicherheit sowie mehr Stress und schlechtere Arbeitsbedingungen für das Personal und fordern deshalb flankierende Massnahmen.

Medienmitteilung vom 1.12.2009 lesen

Text DRG-Petition lesen

Fragen und Antworten zu den DRGs  




Revision ArGV2

Bern, 27.11.2009 - Der Bundesrat hat endlich über die Änderungen in der Verordnung 2 zum Arbeitsgesetz entschieden. Sie werden am 1. Januar 2010 in Kraft treten.

Das gilt neu ab 1.1.2010

Medienmitteilung vom 27.11.2009 von VSAO, VPOD und SBK  




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